Honda Civic, 9. Generation

Honda Civic, 9. Generation

Spritsparende Aussichten

Der neue Dieselmotor von Honda sorgt ab April für Spritverbräuche von unter vier Litern.

12. Dezember 2012

3,6 Liter auf 100 Kilometer - der Verbrauch des neuen Dieselaggregats aus dem Hause Honda macht Lust aufs Autofahren. Der im britischen Swindon gefertigte Motor wird ab April kommenden Jahres im Civic seine Premiere feiern, bis er schließlich im September auch dem CR-V das Sparen lehrt. Dank seines um 0,6 Liter reduzierten Hubraums und einer Gewichteinsparung von 47 Kilogramm ist der Spritverbrauch auch tatsächlich zu schaffen.

1.378 Liter Kofferraum

Der Honda Civic bietet neben seinem extravaganten Design auch Alltagstauglichkeit. Sein auf bis zu 1.378 Liter erweiterbarer Kofferraum sowie die nach oben umklappbaren Fondsitze erleichtern den Tageseinkauf ungemein - und die Ledersitze werden geschont. Auf einer Länge von 4,30 Meter, einer Breite von 1,77 Meter und eine Höhe von 1,44 Meter können fünf Personen angenehm gefedert von A nach B gelangen.

Honda Civic im Video

 

120 PS aus 1,6 Litern Hubraum

Der neue 1,6 Liter große Dieselmotor treibt den 1.346 Kilogramm schweren Civic innerhalb von 10,2 Sekunden aus dem Stand bis Tempo 100. Das Ende der Beschleunigung ist bei 206 Kilometern pro Stunde erreicht. Das maximale Drehmoment des Vierzylinders beträgt 300 Newtonmeter. Dank seiner 120 PS macht er im Stadtverkehr eine durchaus gute Figur. Lediglich die Lenkung könnte etwas direkter und der Motorenklang etwas defensiver sein, sprich leiser.

Unübersichtlich

Aufgrund seiner nicht vorhandenen Übersichtlichkeit sowohl gen Motorhaube als auch nach hinten ist jeder Parkvorgang ein Abenteuer. Gegen Aufpreis stehen eine Kamera für das Heck und piepsende Parkhilfen für die Front parat. Außer einem Tempomaten und ESP stehen jedoch keine weiteren Assistenten auf der Sonderausstattungsliste.

Fazit

Der Preis für den Honda Civic 1.6L i-DTEC soll um rund 1.500 Euro unter dem vergleichbar ausgestatteten 2.2 Liter-Dieselmotor liegen. Wer sich an das Design gewöhnen und auch blind einparken kann, für den stellt der japanische Sparer einen guten Begleiter dar.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer