Neuauflage des Kleinstwagens

Fahrbericht Citroen C1 PureTech VTi 82

Der Stadtfloh ist zurück

Der Citroen C1 ist ab dem 19. Juli auch in Deutschland am Start. Der kleine Stadtflitzer kommt als Zwei- und als Viertürer mit wahlweise 82 oder 68 PS aus drei Zylindern

18. Juni 2014

Für ein typisches Stadtauto müssen seit jeher ein paar Parameter einfach stimmen. Da wären kompakte Abmessungen, leichte Manövrierbarkeit sowie ein ausreichend motorisierter aber zugleich sparsamer Antrieb. Nettes Design wäre zumindest wünschenswert.

Heutzutage kommen zusätzlich noch Dinge wie eine gute Konnektivität zwischen dem Fahrzeug und dem Smartphone hinzu. Der neue Citroen C1 bringt alles mit.

Er ist – wie schon in der vorherigen Generation – baugleich mit dem Peugeot 108 und dem Toyota Aygo. Alle drei Modelle werden in ein und demselben Werk in Tschechien produziert.

 

 
 

 

2 Drei-Zylinder-Motoren zur Auswahl

Der 3,47 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,48 Meter hohe C1 kommt in seiner neuen Generation als Zwei- und als Viertürer auf den Markt.

Zudem darf sich der Kunde noch entscheiden, ob er ein geschlossenes Dach oder ein Faltdach aus Stoff (gegen Aufpreis) haben möchte.

Der Kofferraum bietet Platz für 196 Liter Gepäck. Wird die zweigeteilte Rückbank umgelegt, stehen sogar 780 Liter zur Verfügung.

82 PS aus einem 1,2-Liter-Motörchen

Für den Antrieb steht ein 1,2 Liter großer Dreizylindermotor bereit. Er entfaltet 82 PS und ein maximales Drehmoment von 116 Newtonmeter. Alternative ist ein 1 Liter großer Benziner, von Toyota entwickelt und ebenfalls mit drei Zylindern, der lediglich 68 PS entwickelt.

Die Höchstgeschwindigkeit des „großen“ Motors aus dem Hause Citroen liegt bei 170 Kilometern pro Stunde und der Sprint bis Tempo 100 ist nach 10,9 Sekunden vollführt. Das ist für diese Klasse recht ordentlich.

Der Spritverbrauch beträgt laut NEFZ-Zyklus 4,2 Liter auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm CO pro Kilometer entspricht. Der Realverbrauch dürfte um knapp 1 Liter höher sein.

Fünfgang-Schaltgetriebe mit langen Schaltwegen

Dem manuellen Fünfganggetriebe würden kürzere Schaltwege sowie eine städtetauglichere Übersetzung gut tun. Immerhin geht dem 82 PS starken Dreizylinder auch auf Autobahn-Bergtouren nicht so schnell die Puste aus. Wer auch mal über Land fährt, sollte also unbedingt den größeren Motor nehmen.

Die Federung und die Lenkung im neuen C1 lassen dagegen keine Wünsche offen.

Für die Verbindung des Smartphones mit dem Fahrzeug muss ein Kabel herhalten, was nicht mehr wirklich zeitgemäß ist.

Nacktes Basismodell bereits ab 8.890 Euro

Der ab dem 19. Juli in Deutschland erhältliche Citroen C1 steht in seiner 82 PS starken Topversion und mit Faltdach ab 14.400 Euro zur Wahl.

Ein festes Dach spart 1.000 Euro und der Verzicht auf die beiden hinteren Türen weitere 450 Euro. Und wer noch mehr sparen will, findet reichlich Möglichkeiten dazu: Der C1 lässt sich nahezu bis aufs nackte Blech ausziehen, und dann hat er nicht mal Bordcomputer oder Isofix-Kindersitzbefestigung.

Das Basismodell ist ohne jede Sonderausstattung (allerdings auch ohne Servolenkung, Klimaanlage oder Radio) bereits ab 8.890 Euro Listenpreis erhältlich.

Mehr Infos über dem neuen VW Polo GTI in der Bildergalerie.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer