Chevrolet Camaro Cabriolet, 5. Generation

Chevrolet Camaro Cabriolet, 5. Generation

Alter Ami

Wie wäre es diesen Sommer mit einem Chevrolet Camaro Cabriolet? 432 PS, 250 km/h Spitze und echte US-Power.

2. Mai 2012

Ami-Fans lieben dem Camaro. Der Dauerläufer hält sich seit 45 Jahren erfolgreich auf dem Markt. Dabei sollte man doch annehmen, dass die Zeit der großvolumigen Schluckspechte längst vorbei.sei. Small ist "in" und Downsizing das Schlagwort unserer Tage. Nicht so in Hinblick auf den Camaro. Der Camaro dagegen ist groß, laut und durstig. Fast erscheint es so, als wollen die Macher des Camaro allen modernen Trends die lange Nase zeigen. Immerhin: das Verdeck wird elektrisch geöffnet und beim Einparken hilft eine serienmäßige Rückfahrkamera.

Schmale Fenster

Die sehr schräge Frontscheibe und die geringe Höhe der Seitenscheiben gewähren einen guten aber schmalen Rundumblick. Der Kofferraum ist wie bei allen Fahrzeugen dieser Klasse relativ klein (267 Liter). Auf den Rücksitzen geht es etwas eng zu - dafür sitzt man vorn umso besser. Die Fahrt im offenen Camaro ist gewöhnungsbedürftig. Der Motor ist laut hörbar und wird im Innenraum nur von den noch lauteren Windgeräuschen übertönt. Ein Windschott für die Rückbank gibt es nicht mal als Sonderausstattung. Der Camaro ist halt ein Raubein - kompromisslos, laut und durstig.

Laute Windgeräusche

Der V8-Motor hat 6,2 Liter Hubraum und ist zu brachialer Kraftentfaltung fähig. Er leistet 432 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 569 Nm bei 4.600 U/min. Dadurch beschleunigt das 1,8 Tonnen schwere Coupe in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h - das Cabrio benötigt 5,4 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 14,1 Litern Super, die Automatikversion ein Liter weniger.

Straffes Paket

Das Fahrwerk ist straff und die Lenkung direkt. Keinen Moment hat man das Gefühl, die 4,8 Meter lange und 1,9 Meter breite Flunder nicht kontrollieren zu können. ABS und Traktionskontrolle unterstützen den Fahrer. Für beide Vordersitze sind Front und Seitenairbags serienmäßig. Im Coupe werden Fahrer und Beifahrer noch durch zusätzliche Kopfairbags geschützt. Unabhängig davon hinterlässt der Camaro, egal wo er hinkommt, einen bleibenden Eindruck.

Spektakulärer Auftritt

Das Chevrolet Camaro Coupe kostet komplett ausgestattet 38.900 Euro, für das Cabrio müssen 43.900 Euro bezahlt werden. Nur ein Glas-Hub-Schiebedach für das Coupe und einige Zierstreifen können noch zusätzlich bestellt werden. Das aktuelle "45th Anniversary"-Sonderpaket bietet eine Carbon-Flash-Metallic-Lackierung mit silbernen Rallyestreifen und eine schwarze Lederausstattung mit roten, weißen und blauen Ziernähten für 2200 Euro.

Stärken

 
  • gutes Fahrwerk
  • bärenstarker Motor
  • spektakulärer Auftritt
  • reichhaltige Serienausstattung

Schwächen

 
  • hoher Verbrauch
  • laute Windgeräusche
  • kleiner Kofferraum
Text: Press-Inform / Hans Bast