BMW M235i, F22

BMW M235i, F22

Scharfer Sportler

Ab März werden die Herzen der BMW-Fans wieder höher schlagen. Das M235i Coupé trifft sowohl im Design als auch beim Fahrspaß genau ins Schwarze.

19. Januar 2014

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt erzielt derzeit ein gar nicht mal so altes Fahrzeug höhere Preise, als es noch zu Neuwagenzeiten der Fall war. Das BMW 1M Coupé ist begehrt. Kein Wunder, dass BMW jetzt nachlegt. Zwar noch nicht in M-Vollendung - aber zumindest ist das M235i Coupe ein großer Schritt in Richtung eines möglichen M2.

Fest steht, dass er der Nachfolger des M135i Coupés sein soll und die Ära des Einsers vorerst beendet ist.

Kleines Pummelchen

Der 4,45 Meter lange, 1,77 Meter breite und 1,41 Meter hohe Zweitürer mit vier Sitzplätzen zeigt sich von außen so sportlich, wie es seine technischen Daten erhoffen lassen. Mit seinen 1.545 Kilogramm Leergewicht ist er zwar recht schwer, doch fällt das bei dem auf 245er-Breitreifen rollenden Sportler kaum auf.

Reihensechser mit 326 PS

Der Grund dafür ist sein 3,0 Liter großer Reihensechszylinder-Benzinmotor mit 240 kW / 326 PS. Sowohl die Leistung als auch das 450 Newtonmeterstarke Drehmoment werden ausschließlich an die Hinterachse geleitet. Für die korrekte Dosierung der Kraft steht ein Achtgang-Automatikgetriebe zur Verfügung.

Der Spritverbrauch des 250 Kilometer pro Stunde schnellen Müncheners liegt bei 7,6 Litern auf 100 Kilometern. Für einen mit Hilfe der Launch Control durchgeführten Tempo 100-Sprint benötigt das M235i Coupé 4,8 Sekunden.

Ausreichend gedämpft

Der wie alle M-Fahrzeuge an seinen fehlenden Nebelscheinwerfern zu erkennende BMW kann sehr gutmütig und ausreichend gedämpft pilotiert werden. Wer ihn jedoch sportlich fahren möchte wird schnell erkennen, dass er das noch viel lieber macht.

Das Heck wird zwar auch nach dem Ausschalten des DSC ständig überwacht, doch dient dies schließlich der Sicherheit. Die Lenkung ist präzise und das Gaspedal leitet Befehle sofort an den Motor weiter.

Preis

Das neue BMW M235i Coupé kostet ab 46.000 Euro. Natürlich lässt sich im Nu die 50.000 Euro-Marke mit dem einen oder anderen Zubehör knacken, doch ist das nichts Neues. Ab März geht der Nachfolger des Einsers ins Rennen und wird dank seines gelungenen Designs und seiner noch gelungeneren Fahreigenschaften wohl von Anfang an voll durchstarten.

Stärken 

  • super Fahrwerk
  • satter Sound
  • schickes Design

Schwächen 

  • Türgriff zu präsent im Innenraum (Kniekontakt)
Text: Press-Inform / Marcel Sommer | Bildmaterial: BMW