Audi A7 Sportback, Typ 4G

Audi A7 Sportback, Typ 4G

Großes Coupé

Mit dem A7 Sportback setzt sich Audi gegenüber 6er BMW, Mercedes CLS und Porsche Panamera gekonnt in Szene.

27. März 2012

Der Audi A7 steht genauso wie seine Brüder A4, A6 & CO. vor allem in den Dienstwagenlisten. Dabei dürfte er sich schon allein wegen seines Designs und des Platzangebotes als Alternative zum ansonsten drögen Einerlei dort anbieten - so denn die Etat-Einstufung noch passt.

Verbrauchsarme Lenkung

Bei den Motoren setzt Audi zumindest vorläufig ausschließlich auf sechs Zylinder. Der Basisdiesel mit drei Litern Hubraum und 150 KW/204 PS, 400 Nm und 235 km/h Spitze gibt sich zumindest offiziell mit 5,3 Litern Diesel auf 100 Kilometern zufrieden. Ebenso wie der kleine A7 3.0 TDI mit 204 PS ist auch der gleich starke A7 2.8 FSI als Fronttriebler nur mit stufenloser Automatik erhältlich. Der leicht träge V6-Benziner und die Automatik machen den 4,97 Meter langen Audi zum lässigen Cruiser. Die neu entwickelte elektromechanische Servolenkung reduziert den Verbrauch um bis zu 0,3 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern. Bei schnellem Tempo ist die Lenkung zwar ausreichend präzise, könnte aber eine bessere Rückmeldung von der Fahrbahn geben. Das Fahrwerk lässt alle Einstellmöglichkeiten offen. Die komfortable Option wird dem Charakter des A7 am meisten gerecht.

Audi A7 im Video

 

Auf Wunsch auch Allrad

Auf Wunsch gibt es den Audi A7 Sportback 2.8 FSI auch als Allradversion. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft er in 8,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Wem der Verbrauch von acht Litern Super zu viel ist, der ist mit dem Dreiliter-Diesel besser bedient. Der A7 3.0 TDI quattro mit 180 KW/245 PS und 500 Nm kommt mit einem Verbrauch von sechs Litern Diesel klar.

Kühl, nüchtern und übersichtlich

Der Innenraum des A7 präsentiert sich kühl, nüchtern, übersichtlich und wertig. Hölzer, edles Leder, Sitzklimatisierung und versteckte Lichtleisten - Wohlfühlambiente. Luftfederung, Doppelkupplungs-Getriebe, LED-Frontscheinwerfer, Abstandstempomat, Spurhalte- und Nachtsichtassistent, aktives Hinterachsdifferenzial, Allradantrieb, Head-Up-Display, Start-Stopp-System und bedarfsgerecht geregelte Verbraucher sind nur einige der technischen Schmankerl, die die Aufpreisliste bereithält. Wer will, kann unterwegs sogar im Internet surfen.

Dünne Serienausstattung

Fazit: Der Audi A7 Sportback ist ein edles Reise-Coupé mit vier Türen - das zeigt sich auch bei einem Blick in die Preisliste. Das Basismodell A7 2.8 FSI kostet dünn ausgestattet mindestens 48.900 Euro. Wer es drauf anlegt, treibt den Preis mit diversem Zubehör locker an die 100.000er Grenze.

Stärken

 
  • geräumiger Innenraum
  • edles Interieur
  • umfangreiche Assistenzausstattungen
  • geringes Geräuschniveau

Schwächen

 
  • träge Automatik beim 2.8 FSI
  • angestrengtes Triebwerk
  • dünne Serienausstattung
Text: Press-Inform / Jürgen Wolff