Grobe Fahrlässigkeit

Was ist erlaubt, was verboten?

Auch nicht zwingend strafbewehrte Handlungen können - im Falle des Falles - zu erheblichen Nachteilen führen: die Rede ist von sog. "grob fahrlässigem" Verhalten beim Autofahren.

Im Rahmen einer abgeschlossenen Vollkaskoversicherung reguliert diese bei einem selbstverschuldeten Unfall üblicherweise den Fahrzeugschaden, stellt auf eigene Kosten ein Gutachter und übernimmt die Abschleppkosten.
Versicherungsleistungen bleiben jedoch aus, wenn der Unfall "grob fahrlässig" herbeigeführt wurde!

Grob fahrlässig handelt ein Verkehrsteilnehmer, wenn er "die im Verkehr erforderliche Sorgfalt gröblich", d.h. in hohen Grade außer Acht lässt und nicht beachtet, was unter gegebenen Umständen jedem hätte einleuchten müssen. Schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzungen, die das gewöhnliche Maß erheblich übersteigen, sind definitiv grob fahrlässig, ebenso unbekümmertes und leichtfertiges Handeln.