Risiko beim Verkauf

Versicherungsbetrug

Vorsicht mit Ihren Daten

Geben Sie Interessenten keine persönlichen Daten, weder mündlich noch schriftlich!

Der Fall: Ein Interessent meldet sich auf Ihr Inserat und fragt nach den Versicherungsdaten Ihres Fahrzeugs – unter dem Vorwand, die hohen Kosten prüfen zu wollen. Darauf sollten Sie nicht eingehen.

So funktioniert der Betrug: 
Nachdem Sie Ihr Fahrzeug inseriert haben, erhalten Sie einen Anruf von einem Interessenten, der Ihr Fahrzeug kaufen möchte. Was ihn vom Kauf abhalte, seien aber die zu erwartenden hohen Versicherungskosten. Wenn Sie hierauf Auskunft über Ihre Versicherungskosten geben, kommt die Nachfrage, wo Sie denn versichert seien. Angeblich, um die Kosten zwischen Ihrer und seiner Versicherung zu vergleichen. Besonders freiste Kriminelle fragen direkt nach Ihrem Auto-Kennzeichen und weiteren Fahrzeugdaten.
Der Trick: In Wahrheit geht es dem Anrufer nur um Ihre Daten. Diese sollen genutzt werden, um in Ihrem Namen bei Ihrer Versicherung einen Schaden einzureichen (oft Schäden an der Windschutzscheibe). Abgerechnet wird dies zugunsten einer nicht existierenden Werkstatt. Da solche Prozesse bei Versicherungen automatisiert ablaufen, reicht dem jeweiligen Sachbearbeiter oft die Angabe von Name, Adresse und Kennzeichen – die Daten, die der Betrüger von Ihnen erhalten hat! Sie selbst werden zu diesem Zeitpunkt gar nicht informiert. Erst wenn es zu spät ist und der vermeintliche Schaden zu einer Heraufstufung Ihrer Versicherungsklasse geführt hat, erfahren Sie davon.

mobile.de rät:
Geben Sie Interessenten keine persönlichen Daten, weder mündlich noch schriftlich! Informationen darüber, wo und wie sie Ihr Fahrzeug versichern, können Kriminelle dazu nutzen, auf Ihre Kosten Rechnungen zu bezahlen. Dies betrifft sogar Ihr Autokennzeichen: Machen Sie die Nummernschilder unkenntlich, bevor Sie Ihr Fahrzeug iserieren – entweder per digitaler Nachbearbeitung, oder Sie kleben diese vor dem Fotografieren ab.

Bildmaterial: Stauke - Fotolia