Risiko beim Verkauf

Der Vermittler-Trick

Betrug per SMS oder Warteschleife

Sie erhalten eine SMS mit dem Inhalt, dass ein Käufer für Ihr Auto gefunden wurde. Eine gute Nachricht?

 

Nein. Wenn Sie niemanden konkret beauftragt haben, liegt hier ein Betrugsversuch vor. Reagieren Sie daher nicht auf Nachrichten per SMS, die behaupten, es sei ein Käufer für Ihr Fahrzeug gefunden worden.

So funktioniert der Betrug:
Sie als Verkäufer erhalten per SMS die Nachricht, es sei ein Käufer für Ihr Fahrzeug gefunden worden. Bei Nachfrage wird dies auch bestätigt, für den direkten Kontakt soll jedoch eine Gebühr bezahlt werden – meist zwischen 50 und 150 Euro. Ein Verkauf kommt über diese Vermittlung jedoch nicht zustande. Aber selbst wenn Sie das Angebot telefonisch ablehnen, erhalten Sie Mahnungen.

Eine zweite Variante: Ein angeblicher Käufer bittet um Ihren Rückruf. Dahinter verbirgt sich jedoch eine spezielle, kostenpflichtige Nummer (0190 o.ä.) mit einer Warteschleife.

mobile.de rät:
Rufen Sie nur zurück, wenn es sich um "normale" Vorwahlen handelt, und lassen Sie sich nicht auf Vermittlungsgeschäfte ein. Interessenten suchen selbst bei mobile.de – ein angeblicher Vermittler kann Ihnen nichts nützen. Bezahlen Sie nichts, wenn kein Vermittlungsvertrag zustande gekommen ist.