Risiko beim Verkauf

Fragwürdige Gebühren beim Verkauf ins Ausland

Notar auf Vorkasse

Zahlen Sie keine Notargebühren in der Hoffnung, dass diese Ihnen später wieder erstattet werden.

Die Rechtslage beim grenzüberschreitenden Handel ist unübersichtlich. Betrüger versuchen dies auszunutzen, indem sie auf angebliche ausländische Gebühren verweisen. Aber auch hier gilt: Kein Geld im Voraus.

So funktioniert der Betrug:
Ein Interessent aus dem Ausland – häufig auch ein angeblicher Händler – möchte Ihr Fahrzeug kaufen. Es wird sogar ein Kaufvertrag geschlossen. Zur Übergabe des Fahrzeugs will der Käufer einen Kfz-Sachverständigen schicken, der das Fahrzeug abholt und dabei bar bezahlt. Der angebliche Käufer behauptet jedoch auch, es gebe ein Wettbewerbsgesetz vor, dass der Kaufvertrag notariell beglaubigt werden müsse. Die Kosten hierfür würden jedoch auf den Kaufpreis aufgeschlagen, so dass Ihnen keine zusätzlichen Kosten entstünden. Kurz vor dem vereinbarten Übergabetermin erhalten Sie eine Notarrechnung und sollen die Gebühr vorab überweisen. In der Annahme, den Betrag erstattet zu bekommen, überweisen viele Verkäufer die vergleichsweise geringe Gebühr. Nach dieser Überweisung bricht der Kontakt jedoch ab, Kontaktdaten und Vertrag erweisen sich als gefälscht, und die gezahlte Vorleistung ist verloren.

mobile.de rät:
Überweisen Sie kein Geld für angebliche Dienstleistungen im Voraus. Verlassen Sie sich auch nicht auf Identitätsnachweise, den Sie per E-Mail erhalten haben – elektronisch übermittelte Dokumente können leicht gefälscht werden.