Risiko beim Verkauf

Untergejubelter Vertrag

Vorsicht beim eMail-Verkehr

Vorsichtig beim Mailverkehr mit potenziellen Interessenten. Lassen Sie sich keine missverständlichen Aussagen unterjubeln.

Seien Sie auch beim E-Mail-Verkehr mit Interessenten vorsichtig. Mitunter wird versucht, Verkäufern ein Vertragsschluss zu schlechten Konditionen unterzujubeln.

So funktioniert der Betrug:
Nachdem Sie Ihr Fahrzeug angeboten haben, erhalten Sie einen Anruf von einem Interessenten. Unter dem Vorwand, den Besichtigungstermin für das Fahrzeug zu bestätigen, werden Sie aufgefordert, Ihre Adresse per E-Mail zu bestätigen oder ein "Ok" zu versenden. In anderen Fällen schickt der Käufer auch einfach eine "Test-Mail" mit der Bitte um Bestätigung.
Der Trick: Tatsächlich handelt es sich bei dieser E-Mail um eine vermeintliche Kaufvertragsbestätigung – zu einem deutlich geringeren Preis als im Inserat. Anschließend besteht der Betrüger auf Vertragserfüllung: den Verkauf des Fahrzeugs zum angeblich vereinbarten Preis. Sollten Sie das Fahrzeug nicht verkaufen wollen, droht der Käufer, rechtliche Schritte einzuleiten und Schadenersatz wegen Nichterfüllung des Kaufvertrags geltend zu machen. Er behauptet, mit Ihrer E-Mail einen Beweis für einen gültigen Kaufvertrag zu haben. In Ausnahmefällen kann er damit vor Gericht sogar Recht bekommen.

mobile.de rät:
Seien Sie vorsichtig bei der Beantwortung von E-Mails potenzieller Interessenten. Schildern Sie in Ihren E-Mails den jeweiligen Sachverhalt so, dass kein Missverständnis möglich ist. Bewahren Sie den E-Mail-Verkehr mit Interessenten auf, damit Sie Ihre Aussagen im Streitfall belegen können.