Risiko beim Autokauf

Dokumentenfälschung

Gescannt, verschickt, gefälscht

Versenden Sie beim Autoverkauf niemals Fahrzeugpapiere oder Ausweisdokumente per E-Mail.

Versenden Sie beim Autoverkauf niemals Fahrzeugpapiere oder Ausweisdokumente per E-Mail an Interessenten – weder gescannt noch kopiert. Es ist für Betrüger ein Leichtes, diese für kriminelle Zwecke weiterzuverwenden.

So funktioniert der Betrug:
Betrüger geben sich als Interessenten aus und bitten Sie, zur Bestätigung oder zu Recherchezwecken Fahrzeugpapiere oder Ausweispapiere zu scannen und zu schicken.
Der Trick: Diese Dokumente erlauben es dem Empfänger, die Identität des tatsächlichen Dokumenteninhabers anzunehmen und in dessen Namen zu handeln. Wenn nötig, können die Dokumente problemlos digital nachbearbeitet werden. Kriminelle können damit beim nächsten Betrug Ihre Identität verschleiern – während der eigentliche Eigentümer der Dokumente den Ärger hat.

Es kann auch vorkommen, dass Zulassungspapiere gefälscht werden, um ein gestohlenes Auto verkaufen zu können. Dieses Risiko lässt sich beim Kauf jedoch nur ausschließen, wenn sich Käufer und Verkäufer gemeinsam bei der Zulassungsstelle das Fahrzeug ummelden.

mobile.de rät:
Fahrzeug- und Ausweispapiere können bei der Besichtigung vorgezeigt werden. Sie sollten sie jedoch nicht kopieren oder einscannen und per E-Mail an verschicken. Wenn ein Interessent ein Gutachten erstellen lassen will, sollten Sie ihn dabei ebenso begleiten wie bei der Probefahrt.
Verlassen Sie sich auch selbst nicht auf Unterlagen, die Sie per E-Mail erhalten. Diese können keine absolute Sicherheit als Nachweis für die Identität des Käufers bieten.

 

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