Risiko beim Verkauf

Verkauf ins Ausland

Vorsicht vor "Exportlisten"

Der Fahrzeugverkauf per "Exportliste" ist fast immer ein Betrugsversuch.

Verzichten Sie darauf, Ihr Fahrzeug per "Exportliste" zu verkaufen.

So funktioniert der Betrug:
Sie erhalten per SMS oder E-Mail ein Angebot einer Vermarktungsfirma, die behauptet, Sie könne Ihnen Kaufinteressenten vermitteln – z. B. durch die Aufnahme Ihres Fahrzeugs in eine "Exportliste". Als Köder wird ein verlockend hoher Kaufpreis genannt. Die Folge:

  • Statt der angekündigten Unterlagen erhalten Sie eine Rechnung, begründet mit der Behauptung, es sei ein Auftrag erteilt worden.
  • Sie erhalten einen Vertrag, dessen Gegenstand ist jedoch nicht – wie mündlich versprochen – die erfolgreiche Vermittlung, sondern nur die Aufnahme in eine Datenbank! Zudem können Dienstleistungen im Vertrag versteckt sein, durch die Ihnen hohe Kosten entstehen, die jedoch nicht zum Verkaufserfolg führen.
  • Verkäufer, die mit der Vermittlung einverstanden waren, erhalten eine Rechnung über die Vermittlungsgebühren. Bei Nicht-Zahlung folgen Mahnungen. Zu einem Kontakt mit dem angeblichen Käufer kommt es jedoch nicht.


mobile.de rät:

Online-Fahrzeugmärkte wie mobile.de sind effiziente Mittler zwischen Verkäufer und Käufer – es bedarf keiner zusätzlichen Vermittlungsfirma. Auch Käufer aus dem Ausland suchen direkt bei mobile.de.
Wenn Sie nichts unterschrieben haben, sollten Sie sich nicht verunsichern lassen und die Zahlung verweigern. Kontaktieren Sie ggf. einen Rechtsbeistand.