Kaufberatung: Cabrios für 10.000 Euro

Offen für Schnäppchen

Jetzt klappt's wieder: Im Frühling öffnen viele Cabriofahrer das Dach, der Rest schaut neidisch zu. Dabei kostet ein Cabrio nicht die Welt: Schon für 10.000 Euro sind echte Traumautos zu haben.

Noch nie ging es leichter, ein schickes Cabrio zu fahren: Vor ein paar Jahren waren die Imageträger der Hersteller unerreichbar teuer – heute dagegen sind viele erschwinglich geworden. Darunter wahre Traum-Cabrios mit Romantik-Faktor wie der Audi TT, der Mazda MX-5 oder der BMW 3er.

Das Angebot an offenen Autos ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen – jetzt werden viele dieser soliden Neukonstruktionen als Gebrauchte auch für die breite Masse der Autofahrer bezahlbar. mobile.de hat sich umgeschaut: Schon mit einem Budget von 10.000 Euro ist der Himmel offen.

Zugegeben: Das ist kein Wochenlohn. Aber auch keine Unsumme, für die man jahrzehntelang sparen muss. Für diese Summe gibt es bei mobile.de eine große Auswahl an Cabrios aller Couleur.

Die Gretchenfrage: Stoffdach oder Stahldach?

Denn Cabrio ist noch lange nicht gleich Cabrio. Sportlich oder komfortabel? Zwei- oder Viersitzer? Klassisches Stoffverdeck oder klappbares Stahldach? Vor der Suche nach dem Traumauto sollten sich Interessenten zuallererst ihre Ansprüche überlegen – und die beginnen beim Dach.

So wie Mazda 1990 dem Roadster zu neuem Leben verholfen hat, verhalf Mercedes 1996 im SLK dem Metall-Klappdach zum Durchbruch. Seit dem ersten SLK verzichtet kaum ein Hersteller auf die voll alltagstaugliche Dachkonstruktion. Vor allem, weil dadurch zwei Autotypen bestens miteinander verbunden werden: geschlossen ein Coupé, offen ein Cabrio.

Das ursprünglich luftige Cabrio-Gefühl mit freier Sicht auf den Himmel transportieren aber am besten noch immer die Varianten mit Stoffdach. Besonders bei den frühen Modellen mit Stahl-Klappdach ist das Open-Air-Feeling hingegen weniger stark ausgeprägt. Das liegt vor allem an der nicht ganz einfachen Dachkonstruktion.

Im Cabrio durch Wind und Wetter

Denn natürlich lässt sich Stahl nicht platzsparend falten wie Stoff. Und damit die einzelnen Elemente im Heck verschwinden können, dürfen sie nicht zu groß sein. Deshalb haben viele der Stahldach-Cabrios eine weit nach hinten gezogene Frontscheibe, was nicht jedem gefällt. Inzwischen gibt es aber auch dreiteilige Konstruktionen wie etwa beim VW Eos, bei denen die Scheibe deutlich stieler steht.

Unbestritten sind aber die Vorteile der festen Dachkonstruktionen: Sie schützen besser vor Einbruchsversuchen, benötigen weniger Pflege und trotzen auch dem Winter hervorragend. Denn die Zeiten als Cabrios reine Sommerfahrzeuge oder Zweitwagen waren, sind längst vorbei.

Cabrio-Stoffdächer müssen gepflegt werden

Das sollten Interessenten allerdings auch beim Gebrauchtwagenkauf beachten. Im Winter ist die Belastung der Autos höher. Regelmäßige Pflege – besonders beim Stoffdach – sollte der Vorbesitzer seinem Schätzchen schon spendiert haben. Wenn alles passt, das durchgestempelte Wartungsheft im Handschuhfach liegt und das Dach perfekt funktioniert, steht der ersten Ausfahrt im offenen Cabrio nichts mehr im Wege – wenn denn das Wetter mitspielt.