Kaufberatung: Günstige V8

Kaufberatung: Günstige V8

Das muss es schon sein!

Gelten 12-Zylinder als die wahren Kronen des Automobilbaus, so sind sie doch Groschengräber. Ein V8 hingegen hat kaum weniger Prestige aber fast ebenso hohen Antriebskomfort.

Ein Zitat aus Wikipedia: „Der V-Motor (früher auch „Gabelmotor“ genannt) ist ein mehrzylindriger Hubkolbenmotor. Die Zylinder sind auf zwei Zylinderbänke aufgeteilt, die Bänke stehen in einem Winkel zueinander.“ Aha, so weit wäre man dann auch schon selbst gekommen.

 

 
 
 

Einen V8 sollte man besessen haben

Tatsächlich sind V8-Maschinen meist viel mehr: Sie haben konstruktiv einen ruhigen Motorlauf und sind doch wandlungsfähig genug, um zu den leistungsfähigsten Motoren überhaupt zu gehören. Die meisten Rennmotoren weltweit basieren auf dem Prinzip. Und da ist er schon, der Kribbelfaktor: Einen V8, den sollte man mal besessen haben. Punkt.

100 Millionen hat allein GM gebaut

Wer V8 sagt, dem kommen sofort amerikanische Autos in den Sinn. Kein Wunder: 2006 feierten General Motors das 50jährige Jubiläum ihres V8 Small Block. Am 29.11.2011 war es dann so weit: Nicht weniger als 100 Millionen Stück hatte allein GM davon produziert. Und das ist nur der Small Block. Der Big Block ist – unabhängig vom tatsächlichen Hubraum - etwas länger.

Ein V8 ist ein kraftvolles Statement

Ein V8 ist ein Statement. Wer ihn will, hat mit dem Downsizing-Trend, bei dem Vierzylinder mehrfach aufgeladen werden und so bei weniger Verbrauch die gleiche Leistung haben sollen, wenig am Hut. Ein V8 ist ehrlich und eine klare Ansage. Den größten V8 hatte Cadillac. Mit 8,2 Litern Hubraum war er der voluminöseste V8 für die Serienfertigung in Pkw.

Die Auswahl ist riesig

Und heute ist dieses Hubraummonster mit dem großen Durst noch nicht mal unerschwinglich. Wer bei mobile.de V8 in der beliebten Kategorie zwischen 5.000 und 8.000 Euro sucht, der hat die große Auswahl. Wer Frontantrieb will, beschränkt sich allerdings auf wenige Modelle.

Der klassische V8 hat zwischen den Zylinderreihen einen Winkel von 90°. Das wiederum bedingt einen vergleichsweise breiten Motor. Die Kombination querliegender V8 und Frontantrieb ist deshalb eher selten. Üblicherweise werden die V8 mit Heck- oder Allradantrieb kombiniert.

Die Qual der Wahl

Aber welchen? Wenn man sich umsieht, findet man eine Reihe günstiger Alternativen. V8-Fahren mag nicht die sparsamste Methode der Fortbewegung sein, aber eine allzu teure ist sie ebenfalls nicht. Eher schon hat der Interessent die Qual der Wahl.

Beispiel Mercedes: Man kann ihn als Cabrio (R129) haben, als riesige Limousine der S-Klasse (Baureihe 140) oder als Geländewagen (G-Modell). Ach ja, das gefällige Coupé mit dem 5,0-Liter V8 bekommt man für ein Budget von 8.000 Euro ebenfalls.

Günstig, aber nicht billig

Doch natürlich gilt es, genau hinzuschauen. Wenn V8 auch günstiger als V12 sind, billig sind sie nie. Laufleistungen über 100.000 oder 200.000 Kilometer sind bei den angebotenen V8 nicht selten, aber mit ein wenig Suchen geht es auch fünfstellig.

Häufig sind es ehemalige Firmenfahrzeuge

Die Bandbreite ist im Angebot ist riesig. Ohne Schwierigkeiten gibt es beispielsweise einen Alpina B10 Kombi für unter 8.000 Euro.

Dazu einen ganzen Supermarkt-Parkplatz voller US-Geländewagen. Selbst sichere Zukunfts-Klassiker wie ein Jaguar XK8 Coupé gibt es zu diesem Preis.

Den Großteil des Angebots machen die ehemaligen Geschäftswagen von Audi, Mercedes und BMW aus. Hier ist die Auswahl so groß, dass man den Luxus zwar nicht für ganz kleines Geld, aber zumindest mit überschaubaren Folgekosten genießen kann.

Text: SH | Bildmaterial: BMW