Weibliche Vorlieben beim Autokauf

Was Frauen für einen Wagen wollen

Venus im Showroom

Praktisch oder groß? Frauen und Männer haben in vielen Lebensbereichen unterschiedliche Ansichten und Wünsche. Dazu gehört auch das Auto. So verstehen Sie Ihren Partner beim Autokauf besser.

  • Beim Autokauf hört alle Gleichmacherei auf: Frauen wollen andere Autos als Männer, zeigt eine aktuelle Umfrage.
  • Die Hälfte aller Frauen findet die Fahrzeuggröße wichtig, für viele Männer ist das nebensächlich.
  • Nur halb so viele Frauen wie Männer würde sich einen Sportwagen kaufen. 

Sie will klein, er will SUV

Autokaufen hat in einer Beziehung viel Ähnlichkeit mit Urlaub – weil es so entspannend ist? Irrtum; sondern weil beide Situationen für eine Partnerschaft eine echte Bewährungsprobe darstellen.

Aber anders als bei der Ferienreise, wo Zeit in Hülle und Fülle zur Verfügung steht und gerade deswegen schnell Stress aufkommt, ist der Autokauf direkter. Ehrlicher. Sozusagen Sofort-Stress frei Haus. Die Gegensätze sind von Anfang an da.

Während er etwas mächtig Großes fahren will, mit viel PS und hohem Status, ist sie eher auf praktische Eigenschaften aus: Leicht zu parken soll es sein und deswegen übersichtlich (also nicht groß), gut zu manövrieren, mit unauffälligem Äußeren.

Sportwagen sind Männersache

Eine aktuelle Umfrage der puls Marktforschung im Auftrag von mobile.de zeigt, dass hier viel Konfliktpotenzial stecken kann. Das fängt schon damit an, dass nur halb so viele Frauen wie Männer sich einen Sportwagen wünschen.

Aber auch bei einem gewöhnlichen Auto würde ein Viertel der befragten Männer dem Spaß den Vorzug geben, dagegen nur ein etwa 16% der Frauen. Fraglich nur, was unter Spaß zu verstehen ist...

Spaß beim Fahren macht den meisten Männern (16,5%) ein SUV; der rollende Thronsessel, von dem aus sie die Welt beherrschen (oder es zumindest glauben). Frauen dagegen haben vor allem (21,7%) Freude an einem kleinen Stadtauto.

Umfrage zeigt auch Gemeinsamkeiten

Doch es gibt zum Glück weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede: Die wichtigsten Kriterien beim Autokauf sind erst Haltungskosten und danach Sicherheit – und zwar bei beiden Geschlechtern.

Erst an der dritten Position scheiden sich die Geister: Während Männer anschließend den Komfort unter die Lupe nehmen (und sich deswegen gern noch das eine oder andere Feature extra bestellen), werfen Frauen ein Auge auf die Größe.

Und ihnen geht es ganz bestimmt nicht darum, den größten zu haben... Dazu passt, dass sich 13,9 der befragten Autofahrerinnen über zu kleine Parklücken ärgern. Unter Männern sind es lediglich 8,6 Prozent – wahrscheinlich nehmen sie Parkstress in Kauf, wenn sie nur den größten (Wagen) haben...

Anderes Auto für Aufsteiger

Als Statussymbol haben Autos übrigens nach wie vor eine hohe Bedeutung – und zwar vor allem für Männer: Mehr als ein Viertel der männlichen Befragten gaben an, dass sie sich nach einer Beförderung auch eine neue Beförderung zulegen würden; und zwar in einem anderen (vermutlich größeren, stärkeren, imposanteren) Fahrzeug.

Aber auch Frauen absolvieren den Weg nach oben gern in einem neuen Transportmittel: Mehr als 20 Prozent würden den Karrieresprung gern durch einen Fahrzeugwechsel sichtbar (auch für die Nachbarschaft und die lieben Kollegen) demonstrieren.

Das Auto ist übrigens auch für erheblich mehr Männer als Frauen ein Instrument, um ganz private Erfolge zu feiern: Doppelt so viele männliche wie weibliche Autofahrer gaben an, für eine Fahrt zum Date gern ein anderes Fahrzeug zu nutzen.

Wenn Autokauf noch leichter wäre

Eines haben sie dennoch gemeinsam: Jeder dritte Autofahrer würde seinen Wagen häufiger wechseln, wenn der Aufwand rund um den Autokauf geringer wäre. mobile.de macht das möglich und den Autokauf ab sofort spürbar einfacher!

Zum Beispiel mit einer => bedürfnisorientierten Kaufberatung und einer => Sternebewertung der Händler. Autokaufen wird so für Frauen wie für Männer wie Shopping: sehen, verlieben, mitnehmen (naja, ein paar Formalitäten müssen natürlich noch erledigt werden).

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Für die Studie wurden 3.318 männliche und weibliche Autofahrer von der puls Marktforschung befragt.

Text: mob