25 Jahre VW California

25 Jahre VW California

Wolfsburger Dauercamper

Der Volkswagen-Klassiker California feiert seinen 25. Geburtstag. Über 100.000 Exemplare wurden bis heute gebaut.

30. September 2013

Zelten war nicht mehr gut genug, Flugreisen hingegen noch zu teuer - in den 80er-Jahren ging ein Ruck durchs Urlaubsdenken. Mit dem Ergebnis, dass der Campingurlaub per Wohnmobil einen gewaltigen Boom erfuhr. Vor allem das beliebte Südeuropa wurde jetzt nicht mehr mit dem Zelt, Auto oder Zug, sondern mit dem Reisemobil durch- und erfahren. Der Marke Volkswagen ist dies nicht verborgen geblieben und brachte zu genau diesem Zeitpunkt den California auf die Straße. Das ist nun 25 Jahre her.

 

 
 

39.900 Mark

Ganz neu war die Idee nicht. Westfalia baute auf Basis des VW-Transporters den Joker. Eine Klappsitzbank für Personen im Fond, die sich zu einer Liegefläche umbauen lässt, und eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank, Spüle und Gaskocher bildeten den Grundriss. Das Problem: Der Joker war zu teuer.

Aus diesem Grund wurde die Ausstattung des Jokers abgespeckt und eine größere Serienproduktion ins Leben gerufen. So schaffte es VW, den Einstiegspreis des California bei 39.900 Mark anzusetzen.

Über 100.000 Fahrzeuge verkauft

Anders als Hochdachversionen und solche mit langem Radstand war der California mit hinten angeschlagenem Hub-Aufstelldach über alle Jahre und Generationen vertreten. Eines der begehrtesten Modelle war der Freestyle.

Bis heute sind über 100.000 Fahrzeuge des Typs California verkauft worden.

Bis zu 204 PS stark

In den aktuellen Versionen stehen zwei 2,0 Liter große TSI-Motoren mit 150 und 204 PS sowie fünf Turbodiesel zur Wahl. Sie leisten zwischen 84 und 180 PS. Die beiden starken TDI und die TSI sind mit einem Sechsgangschaltgetriebe gekoppelt. Das Doppelkupplungsgetriebe und der Allradantrieb 4Motion sind ebenfalls erhältlich.

Preis ist fast gleich geblieben

Am einstigen Einstiegspreis des VW California hat sich bis heute nicht viel verändert. Außer: aus der Deutschen Mark wurden Euros.

Aktuell müssen mindestens 38.187 Euro für ihn aufgebracht werden.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer | Bildmaterial: press-inform