Studie: Infiniti Concept LE

Studie: Infiniti Concept LE

Des Leafs neue Kleider

Der Nissan Leaf entspricht dem gängigen Bild eines E-Mobils: Kompakt und auf Effizienz ausgelegt. Infiniti übernimmt bei der Studie Concept LE viele technische Elemente des Nissan-Stromers, steckt diese aber in ein schickes und geräumiges Stufenheck-Limousinen-Kleid.

Der Fisker Karma genießt in den USA Kult-Status. Teenie-Star Justin Biber fährt ein chromglitzerndes Modell der E-Limousine. Nun will Nissans Premium-Tochter Infiniti auch ein Stück von E-Kuchen abhaben. In spätestens drei Jahren soll die Infiniti-Studie LE Concept in Serie gehen.

Wie sich die Japaner die Stromer-Limousine vorstellen, wird jetzt schon deutlich. "Vieles von der Studie wird Realität werden", erklärt Ben Poore, Vize Präsident von Infiniti America und ergänzt "Das Auto ist eine Produktions-Absichts-Erklärung."

 

 
 

Geschwungene Nissan-Wellen

Mit 4,75 Metern hat der Concept LE Limousinen-Gardemaß. Das wirkt sich auch auf den geräumigen Innenraum aus. Im Cockpit fallen die Infiniti-typischen, geschwungenen Armaturen-Wellen auf, die beidseitig auf die Mittelkonsole zulaufen. Die Rundinstrumente mit zentralem Tacho geben keine Rätsel auf.

Nur der E-Power-Balken und die Reichweiten-Anzeige neben dem Tacho verraten das E-Mobil. Gesteuert werden die einzelnen Fahrmodi von einem kurzen Knüppel auf der Mittelkonsole.

Zusammenhängende Bildschirme

In der befinden sich auch die beiden zusammenhängenden Bildschirme, die Bordsysteme steuert ein Intel Atom-prozessor. Während oben die Karte des Navis angezeigt wird, ist der untere Bildschirm ein Touchscreen.

Wenn gewünscht, erscheint auch der Ladezustand und die Reichweite inklusive der Ladestationen. Falls nötig kommen die Daten aus der Cloud.

Design gibt Ausblick

Das Design gibt einen Ausblick auf die kommende Infiniti-Formensprache. Die Front mit dem elliptisch geformten großen Kühlergrill und den mandelförmigen Scheinwerfern erinnert an Mercedes. Eine auffällige Linie durchzieht die Flanke und endet in schmalen Rückleuchten. Neben den ausgeprägten Lichtkanten ist die stark abfallende Dachlinie des Viertürers auffällig.

Dass dabei auch auf die Aerodynamik wert gelegt wurde, zeigt der cw-Wert von 0,25.

Batterie unter dem Fahrzeugboden

Ermöglicht werden diese Formensprache und der geräumige Innenraum durch die Anordnung der Batterien unterhalb des Fahrzeugbodens. Denn damit werden Pakaging-Nachteile minimiert.

Der elektrische Antriebsstrang kommt größtenteils vom Nissan-Leaf. Verwendet wird ebenfalls eine 24- Kilowattstunden-Lithium-Ionen Batterie. Wie beim Leaf leistet der E-Motor 136 PS und soll eine Reichweite von 160 Kilometer garantieren.

Text: Press-Inform / Wolfgang Gomoll