Neuvorstellung: Seat Leon

Neuvorstellung: Seat Leon

Golf-Spiel

Einer der sehenswertesten Gegner des neuen VW Golf kommt aus den eigenen Reihen. Der Seat Leon feiert ebenso wie der Wolfsburger seine Weltpremiere auf dem Pariser Salon.

17. Juli 2012

Das erste Kräftemessen der beiden ungleichen Brüder findet im September auf dem Pariser Autosalon statt. Der Seat Leon hat die gleiche technische Plattform wie der VW Golf VII, will jedoch der Sportlichere, der Mutigere der beiden sein.

 
 
 

Neuer Look

Grimmiger Blick, breites Heck und leicht ausgestellte Radhäuser - der neue Seat Leon ist eines der sehenswertesten Fahrzeuge der Kompaktklasse. Auf Wunsch gibt es den neuen Leon nicht nur mit Xenon- sondern auch Voll-LED-Scheinwerfern. Die obere Kante des Frontscheinwerfers zieht sich über die Unterkante der Schulterlinie mit einer kleinen Unterbrechung am hinteren Türgriff bin hin zur Heckleuchte, die auf Wunsch ebenfalls mit LED-Technik arbeitet.

Markant bei der Seitenansicht ist nicht nur der Brüstungsspiegel, sondern insbesondere das spitz auslaufende Seitenfenster in der C-Säule.

Aufgeräumter Innenraum

Der Innenraum des 4,26 Meter langen Seat Leon präsentiert sich ebenso nüchtern und aufgeräumt wie sein Äußeres. Die beiden Runduhren und das zentrale Multifunktionsdisplay lassen im Innern sogar etwas Audi-Atmosphäre aufkommen.

Etwas trist und grau präsentiert sich dagegen die Mittelkonsole, die mit zwei großen Lüftungseinheiten rechts und links vom Radio-Navigationsdisplay beginnt und über den Getriebetunnel nach hinten läuft.

Start als Fünftürer

Den Anfang macht ab November der Seat Leon als Fünftürer - später sollen weitere Modelle wie ein Dreitürer und ein Kombi folgen und das Angebot abrunden.

Dank der modernen Konstruktionstechnologien und des Einsatzes von Leichtbaumaterialien konnte das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 90 Kilogramm reduziert werden.

Ab 16.000 Euro

Bis zum Frühjahr kommenden Jahres werden vier Diesel mit 90 bis 184 PS und vier Benziner zwischen 86 und 180 PS. Vorne arbeitet eine McPherson-Achse mit Hilfsrahmen, hinten gibt es bis 150 PS eine Verbundlenkerachse. Die stärkeren Varianten nutzen eine Vierlenker-Konstruktion, die die Längs- und Querkräfte voneinander getrennt verarbeitet.

Zur Sicherheitsausstattung gehören unter anderem Müdigkeits- und Spurhalte- sowie Fernlichtassistent. Preislich wird sich der Seat Leon auf dem Niveau des aktuellen Modells bewegen. Losgehen dürfte es bei rund 16.000 Euro.

Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff