Neuvorstellung: Nissan Juke Nismo

Neuvorstellung Nissan Juke Nismo

Aufgepumpter Sonderling

Mit dem Juke Nismo gibt Nissan den Startschuss für eine großangelegte Tuning-Reihe.

8. Oktober 2012

Der Juke aus dem Hause Nissan ist wahrlich kein Supersportler. Doch dank Nissans Sportabteilung Nismo, die bislang nicht in Europa vertreten war, sieht der Crossover zumindest so aus und fährt sich auch ein wenig sportlicher.

Der Juke soll allerdings nur der Anfang einer großangelegten Nismo-Reihe sein. Und da einer den Anfang machen muss, warum dann nicht gleich der Sonderling im Nissan-Fuhrpark.

 

 
 

Body-Kit

Dank des Body-Kits verfügt der Juke in seiner hausgetunten Variante über stärker ausgestellte Kotflügel, weiter heruntergezogene Stoßfänger und einen Heckspoiler. Seine 225er-Breitreifen arbeiten auf 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen.

Im hochwertig anmutenden Innenraum überwiegt Alcantara, für einen guten Halt sorgen Schalensitze.

200 PS

Für einen sportlicheren Fahrauftritt wurde ein wenig an der Software des 1,6 Liter großen Turbobenzinmotors verändert, so dass dieser nun 200 PS über entweder zwei oder vier Räder auf die Straße bringt. Das Drehmoment von 250 Newtonmeter ist nicht gerade weltbewegend.

Der Sprint aus dem Stand bis Tempo 100 gelingt dem Fronttriebler nach 7,8 Sekunden, ein Ende der Beschleunigung ist erst bei 215 Kilometer pro Stunde in Sicht. Werden alle vier Räder angetrieben, braucht der Japaner für den Sprint 0,4 Sekunden mehr und streicht bereits nach 200 Kilometern pro Stunde die Segel.

Härtere Federrate

Dank des Nissan Dynamic Control Systems verfügt der Fahrer des Nismo-Juke über die Möglichkeit, das Kennfeld des Automatikgetriebes mit den Modi "Eco", "Normal" und "Sport" seinen Bedürfnissen anzupassen.

Eine um zehn Prozent härtere Federrate, straffere Stoßdämpfer und eine direkte Lenkung sorgen indes für ein sportlicheres Fahrverhalten.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer