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Neuvorstellung: Mini John Cooper Works GP II

Rennsemmel

Ab auf die Piste heißt es mit dem neuen Mini-Topmodell GP II. Sportlicher ist ein Mini nie gewesen.

16. Mai 2012

Einsteigen, anschnallen und dann ab auf die Nordschleige. Der sportlichste Serien-Mini aller Zeiten entlockte am Wochenende auf der Rennstrecke in Le Castellet auch "Rallye-Professor" Rauno Aaltonen, der 1967 die Monte Carlo im Mini gewann, ein zufriedenes Lächeln. Die Verantwortlichen von Mini halten sich aktuell mit technischen Details der neuen Sportversion noch zurück.

Seine offizielle Weltpremiere feiert der sportlichste Serien-Mini aller Zeiten erst auf dem Pariser Automobilsalon im Hebst. Doch eine Bestzeit von 8:23 Minuten auf der Nordschleife des Nürburgrings lässt erahnen, was der GP II auf dem Kasten hat.

 

Ein echter Tourenwagen

Sein Vorgänger brauchte 19 Sekunden mehr. Bei der Bestzeit in der Grünen Hölle geht es weniger um die Motorleistung des aufgeladenen Vierzylinder-Aggregates, die über der des 211 PS starken normalen John Cooper Works liegen dürfte, sondern um die Auslegung als Tourenwagen. Das Vorgängermodell mit der wenig handlichen Bezeichnung "Mini Cooper S mit John Cooper Works Kit GP" aus dem Jahre 2006 holte aus einem 1,6 Liter großen Kompressor-Triebwerk 218 PS - eine Literleistung von 100 kW / 136 PS.

Preis noch unbekannt

Optisch differenziert sich der Mini GP II von seinem John-Cooper-Works-Bruder durch Sportfelgen, üppig dimensionierte Front- und Heckschürzen, markante Seitenschweller, Dachspoiler und einen auffälligen Heckdiffusor. Ähnlich sportlich wie von außen dürfte sich der Innenraum des GP II präsentieren. Marktstart des Mini John Cooper Works GP II wird im vierten Quartal 2012 sein.

Streng limitiert

Der ausschließlich in grauem Sonderlack erhältliche Mini John Cooper Works GP II ist ebenso wie sein Vorgänger auf 2.000 Fahrzeuge limitiert. Im Unterschied zu einem normalen John-Cooper-Works-Modell ist der grau lackierte GP II-Zweisitzer mit einer kompletten Sportausstattung zu bekommen, die ihn fit für den Renneinsatz macht. Neben einem einstellbaren Gewindefahrwerk gibt es unter anderem Semislicks, eine Domstrebe und eine aufwendige Aerodynamik, die insbesondere den Auftrieb an Hinter- und Vorderachse minimieren soll.

Text: Press-Inform / Stefan Grundhoff