mobile.de: BMW Zagato Coupé

BMW Zagato Coupé

Fahrende Handarbeit

Am Vorabend des Concorso d'Eleganza am Comer See zeigt BMW das Resultat der gemeinsamen Zusammenarbeit mit der italienischen Edelschmiede Zagato, das BMW Zagato Coupé.

29. Mai 2012

Ein dumpfes Grollen wird hör- und spürbar, die geladenen Gäste verstummen und zücken ihre Handys, Kameras und was sonst noch so alles zum Einfangen dieses Momentes verwendet werden kann. BMW präsentiert am schönen Comer See das Zagato Coupé.

Um zu erkennen, dass der in Handarbeit gefertigte Sportwagen auf einem BMW Z4 basiert, muss man allerdings kein Experte sein.

 

Einzelstück auf Basis des Z4

Das Einzelstück wurde unter dem Motto "Vmax-Concept", also Höchstgeschwindigkeit bis zum Abwinken, designt. Von außen schafft es das Coupé zumindest, diesen Anspruch zu erfüllen. Was genau unter der Haube schlummert, ist jedoch noch nicht bekannt.

An diesem sonnigen Präsentationstag in der Villa d'Este, wo am gleichenWochenende knapp 50 der seltensten und damit auch teuersten Fahrzeuge der Welt stehen, hat es aber zumindest eines bewiesen, dass es fahrbar ist - und das ist kein Zufall.

Double-Bubble-Dach

"Zagato hat schon immer fahrfertige Fahrzeuge an ihre Kunden ausgeliefert, die sofort auf der Straße oder der Rennstrecke eingesetzt werden konnten - und nicht anders sollte es beim BMW Zagato Coupé sein", erklärt Geschäftsführer Andrea Zagato.

Auffälligstes Merkmal ist neben den beiden Lufteinlässen auf der Motorhaube das Double-Bubble-Dach, welches sich bis zum Heck erstreckt. Dieses auch "Doppia Gobba" genannte Dach hat den markanten Vorteil, seinen beiden Insassen einen Hauch mehr Kopffreiheit zu verschaffen.

Viele weitere Details heben das Zagato Coupé ebenfalls von einem "normalen" Z4 ab: Zum Beispiel die vielen kleinen "z" im Gitter der Niere und jeweils ein "z" an den Kotflügeln. Besodners der transparente Heckbereich fältt ins Auge.

Text: Press-Inform / Marcel Sommer