mobile.de: Assistenzsysteme

Das regelt mein Assistent

Elektronische Helfer in allen Klassen

Allein eine Spritztour im Auto unternehmen? Das geht heute (fast) nicht mehr. Moderne Autos haben für nahezu jede Fahrsituation einen elektronischen Assistenten an Bord. In allen Preisklassen.

Echte Kerle hinterm Steuer haben es nicht fassen können, als ihnen Ende der 70er Jahre Bosch ins Bremsen pfuschen wollte. Ein sündhaft teures elektronisches Antiblockiersystem – statt des jahrelang geschulten rechten Fußes – sollte verhindern, dass die Räder beim Vollbremsen blockieren?

Heute denkt darüber kein Fahranfänger mehr nach. Ein ausbrechendes Heck durch unsanftes Bremsen oder falsche Lenkbewegungen? Das kennen die allermeisten Neuwagenfahrer höchstens aus Erzählungen von Young- oder Oldtimerfahrern.

Allein im Auto? Das war einmal

Sicherheitssysteme waren aber nur der Anfang. Moderne Autos haben mittlerweile für fast alles einen Assistenten. Elektronisch gesteuerte Lebensretter wie ABS (seit Juli 2004 in allen Neuwagen) und der Schleuderschutz ESP sind kaum noch der Rede wert.

Heute machen „Assis“ von sich reden. Zunehmend auch bei mobile.de als Suchmerkmal. 429 Treffer listet zum Beispiel die Detailsuche zum Überbegriff „Assistent“ auf (Stand 16.12.2011), fast 1000 sind es beim schlüssellosen Startsystem „Keyless Go“. Ein weites Feld, wie der Blick auf die Inserate zeigt.

Für alle Klassen und für jeden Zweck

Ein „Travel Assistent“ im Opel Signum (EZ 01/2004, 119.500 km, 5.550 Euro) ist dabei, ein „Notbrems-Assistent“ im Citroën C3 (EZ 05/2008, 40.880 km, 6.460 Euro), ein „Aktiver Park-Assistent“ im Mercedes A 150 (EZ 07/2008, 71.404 km, 8.490 Euro), ein „Fernlicht-Assistent“ im BMW X1 (EZ 09/2009, 11.700 km, 34.890 Euro) und sogar ein Totwinkel-Assistent im Ford C-Max (EZ 04/2011, 20.152 km, 18.890 Euro).

Das Auto als Rückzugsort hat somit ausgedient: Kein Fahrer ist mehr allein, egal wie teuer sein Auto ist. Und das gilt mittlerweile für nahezu alle Segmente.

Einen zuverlässigen Spurwechsel-Assistent, der aktiv gegenlenkt, wenn das Fahrzeug ohne zu blinken und messbare Lenkkräfte des Fahrers die Spur wechselt (zum Beispiel weil er eingenickt ist?), haben längst nicht mehr nur Premium-Hersteller wie Audi, BMW oder Mercedes im Programm.

Aufwändige Assistenten selbst in Kleinstwagen

Auch Preisbrecher wie Hyundai (i40) bieten den Wachrüttler, in diesem Fall als Bestandteil des „Technik-Pakets“ (u.a. adaptives Fernlicht, automatischer Einparkassistent) zum Aufpreis von 1.970 Euro.

Keine 590 Euro kostet der City-Notbremssystem im VW up! Der neue Kleinstwagen von Volkswagen bremst bis 30 km/h vollautomatisch. Und etabliert damit Premium-Assistenten sogar im A00-Segment (Kleinstwagen).