So wird aus Ihrem Oldtimer ein Surf-Mobil

Immer und überall online sein – das können auch die Besitzer älterer Autos. Nachrüstlösungen werden zu Preisen von 16 bis 1.000 Euro angeboten

Altes Auto, aber trotzdem online – das ist heute kein Problem mehr! Feste Einbaulösungen mit großem Bildschirm, vergleichbar den werksseitig verbauten Doppel-DIN-Schacht-Navigationsgeräten, sind für kleines Geld zwar nicht zu haben.

Doch dafür bieten Smartphone und Tablet-PC, genauer gesagt iPhone und iPad, clevere Alternativen für vergleichsweise kleines Geld. Datenflatrates für mobiles Surfen gibt es ab zehn Euro im Monat.

Kaum mehr kosten Kfz-Halterungen für iPhone & Co: Fertig ist die schmale – vollkommen ausreichende – Lösung für mobiles Internet im Auto.

Wer es filigraner – und sicherer – mag, wird zum Beispiel bei B & S Car Audio fündig. Die norddeutschen Tüftler basteln individuell angefertigte iPad- bzw. Tablet-PC-Halterungen mit elektrisch ausfahrendem Rahmen ins Armaturenbrett.

Bei manchen Modellen (z.B. VW Golf VI) muss dafür das Radio weichen oder die Bedieneinheit der Klimaanlage, aber dafür sitzt die Apple-Ikone abflugsicher und sehr stylisch im Blickfeld.

Für angemessenen Sound sorgen die Autoboxen, mit denen das iPad gekoppelt wird. Je nach Modell kostet der Spaß ab 800 Euro (plus Gerät).

iPad können in den Kopfstützen verankert werden

Deutlich günstiger sind Klemm- oder Saughalterungen. Die gibt es in großer Auswahl im Netz. Die Preise starten bei 16 Euro plus Versand. iPad-Halterungen für die Kopfstützen kosten je nach Ausführung 27 bis 100 Euro.

Immer heikel bei so etwas: das Thema Sicherheit. Leicht sind iPad & Co nämlich nicht. Wer hart bremsen muss, sollte tunlichst den Kopf einziehen. Und sich schon mal nach einem Ersatzgerät umsehen.

Wer nachrüsten will, braucht immer einen WLAN-Router

Für den Weg ins Web gilt bei allen Nachrüstlösungen: Ohne SIM-Card geht gar nichts. Und wo gerade kein Netz(empfang) ist, da gibt es auch kein Internet (außer über Offline-Modus). Sollten iPad oder Tablet-PC keinen eigenen Kartenslot haben, benötigt man einen WLAN-Router.

Universal-Router wie Trekstor Portable WLAN-Router (je nach Anbieter ab 105 Euro), XSBox Go von 4G-Systems (ab 117 Euro) und Huawei E5 (129 Euro) sind kaum größer als ein Handy und können bis zu fünf Geräte gleichzeitig mit dem Internet verbinden. Etwas mehr Platz benötigt die Nachrüstlösung Car-A-Wan von IPmotion (ab 749 Euro), dafür kann sie sogar in ein Firmennetzwerk eingebunden werden.

Bei Peugeot gibt es "WiFi an Bord"

100 Euro mehr (ebenfalls plus Montage) kostet mobiles Internet bei Peugeot: WiFi on Board lautet das Zauberwort dort und bei Konzernschwester Citroën. Über einen 3G/3G+-USB-Stick verbindet sich die – je nach Modell im Gepäck- oder im Innenraum montierte – klitzekleine „Wifi-Box“ mit dem Internet. Praktisch: Sollte außerhalb des Fahrzeugs eine mobile Internetverbindung benötigt werden, kann der Stick einfach herausgezogen und extern genutzt werden. Die WiFi-Box ist mit allen gängigen aktuellen Betriebssystemen wie Windows 7, Vista, XP und Mac OS X kompatibel sowie mit den Standard-Web-Browsern Mozilla Firefox, Safari und Internet Explorer.

Einige müssen nicht einmal ans bordeigene Stromnetz angeschlossen werden, sondern laufen mit Batterien. Nach vier bis fünf Stunden war es das dann mit dem Thema Internet im Auto.

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