mobile.de: IAA 2011 - Die Stars

IAA 2011

Das sind die Stars der IAA 2011

Das wird ein Fest: Auf der IAA in Frankfurt (15.-25. September) wird es so viele Auto-Premieren zu sehen geben wie lange nicht mehr. mobile.de zeigt schon jetzt die spannendsten Neuheiten.

7. September 2011
 

Ein fantastisches Fest, eine glamouröse Selbstinszenierung, nicht weniger, eher mehr erwartet die Besucher der 64. IAA in Frankfurt. Alle, die vom 15. bis 25. September 2011 dabei sind, haben Grund zu feiern. Die Autohersteller, weil die Geschäfte brummen wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Die Caterer und Messebauer, weil die Hersteller es dieses Mal richtig krachen lassen werden. Und die Messe Frankfurt, weil sie jüngst den Zuschlag erhalten hat, für weitere acht Jahre den Ballsaal der größten europäischen Automobilmesse stellen zu dürfen.

Frankfurt bleibt bis auf Weiteres die Heimat der IAA

Dem Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA), Ausrichter und Zeremonienmeister der Leistungsschau, hätte mittlerweile wohl auch Berlin gefallen als Wallfahrtsort der Automobilisten.

Dort residieren die obersten Lobbyisten der Autobranche in exklusiver Nähe zum Gendarmenmarkt. Und dort an der Spree, im ehrwürdigen Hotel Bristol, fing anno 1897 alles an – mit acht Exponaten, „Motorwagen“ genannt.

Aber das ist Geschichte. Vielleicht wird es ja 2021 etwas mit Berlin.

Das neue Motto der IAA: "Zukunft serienmäßig"

Frankfurt hat sich 2009 behauptet: 850.000 Besucher pilgerten selbst im Krisenjahr zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), die alle zwei Jahre stattfindet.

Dieses Jahr werden es vermutlich noch mehr. Dutzende von Welt- und ebenso viele Europapremieren erwarten die Jünger der individuellen Mobilität auf vier Rädern.

Natürlich wird es wieder mächtig grün (sprich ökologisch) werden: "Zukunft serienmäßig“, lautet das offizielle Motto der 64. Auflage der Automobilschau.

BMW zeigt in Frankfurt erstmals das "MegaCity Vehicle"

Messe für Messe leuchtet die Botschaft nachhaltiger Mobilität strahlender von den Drehtellern der Messe-Welt. Wirklich elektrisiert ist zwar immer noch kein Hersteller von der Vision rein elektrisch fahrender Autos.

Aber eine Million E-Autos, so hat es die Bundesregierung gefordert, werden bis 2020 über Deutschlands Straßen stromern. Sollen die nicht alle französische oder japanische Typenschilder tragen, muss er langsam mal anfangen, der deutsche Strom-Schlag.

BMW ist mit dem fast fertigen i3 dabei, der fahrbereiten Version des so genannten MegaCity Vehicle, mit dem BMW ab 2013 abgasfrei und federleicht durch die wachsenden Metropolen dieser Welt rauschen will.

VW bringt seinen Kleinstwagen erst 2013 mit E-Antrieb

Volkswagen hält mit dem VW Up! dagegen. Der Erstgeborene der "New Small Family“ (neue Kleinfamilie), die in Bratislava vom Band laufen wird, startet 2012 mit vorbildlich sparsamen Dreizylindermotoren (Verbrauch unter 4,0 Liter/100 km).

Sie soll sehr nahe Verwandte – sprich: nahezu baugleiche Schwestermodelle – bei Skoda und Seat bekommen. 2013 dann läutet er als Elektroversion die E-Ära bei Volkswagen ein.

Audi wird vermutlich eine weitere Variante des elektrischen Sportwagen e-tron vorstellen. Publikumspremiere feiern zudem der geländegängige Q5 mit Hybridantrieb und der kleine Kraxler Q3, ein Kompakt-SUV.

Mehr Power, aber trotzdem weniger Verbrauch

Einen ersten Überblick über die Stars der IAA 2011 vermittelt die Bildergalerie, die laufend aktualisiert wird.

Sie zeigt auch die anderen Autos, die wortwörtlich aus dem Vollen schöpfen: Audi A6 Avant, Audi R8 GT Spyder, BMW M5, Mercedes ML und SLS AMG Roadster – an Leistung wird trotz aller Sparsamkeits-Parolen nicht gespart.

Weniger Verbrauch, mehr Power ist die Losung für die Luxus- und Sportwagen der deutschen Hersteller. 560 PS im M5 und offenen R8, auch das ist IAA. Nicht weniger verführerisch: der neue Porsche 911. Bezahlbare Leistung verspricht der Opel Astra GTC als OPC-Version, gesundes Mittelmaß die Studie des neuen Ford Mondeo.

Text: Roland Wildberg