576.700 Autos ...

... hat die deutsche Autoindustrie im März 2011 gebaut. Das sind so viele wie noch nie zuvor in einem März. Die überwiegende Mehrheit der Produktion ging anschließend auf eine weite Reise.

Die deutsche Autoindustrie ist voll auf der Höhe: Im März 2011 wurden so viele Autos gebaut wie noch nie zuvor. Insgesamt verließen 576.700 Fahrzeuge die Werke deutscher Hersteller – drei Prozent mehr als im März 2010.

Die meisten gehen ins Ausland: 449.100 Personenwagen werden exportiert, das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem März des Vorjahres.

Die Konjunktur ist nicht auf deutsche Hersteller beschränkt: Weltweit steigt die Nachfrage nach Autos. Ausnahme ist hier nur Japan. Der einzige negative Einfluss auf die Autobranche ist der stetig steigende Ölpreis.

Porsche legte im Inland gewaltig zu

Der deutsche Automarkt befindet sich ganz offensichtlich in Frühlingsstimmung: Fast alle Hersteller verkauften erheblich mehr Neuwagen als in den Monaten zuvor. Auch die Zahlen vom Vorjahres-März wurden um 11,4 Prozent übertroffen.

Am meisten Plus machte Porsche: Laut Kraftfahrtbundesamt wurden in Deutschland im März 4054 neue Porsche-Sportwagen zugelassen, das sind 39,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch Smart verkaufte erheblich mehr Autos: 35,7 Prozent mehr Smarts als im Vorjahresmonat wurden abgesetzt.

Auch die ausländischen Hersteller profitieren von der Konjunktur: Toyota (36,9 Prozent) und Nissan (31,2 Prozent) wuchsen ebenfalls erheblich. Zwischenzeitliche Teile-Lieferengpässe aufgrund der Naturkatastrophe in Japan scheinen inzwischen behoben zu sein.