Teures Eiskratzen

20 Cent kostet es Autofahrer, die morgens beim Eiskratzen den Motor vier Minuten im Stand warmlaufen lassen – so viel ist allein der Sprit wert, der nutzlos verbrannt wird

Jetzt tänzeln sie wieder um den Wagen: Autofahrer, die mit dem Eiskratzer die überfrorenen Scheiben bearbeiten. Viele lassen den Motor schon mal im Stand laufen – in der Hoffnung, die Maschine sei dann schneller warm und würde für eine prima laufende Heizung sorgen. Leider zu kurz gedacht. Denn der ADAC hat jetzt nachgerechnet: Lässt man bei einem Mittelklassewagen wie dem Opel Vectra oder VW Jetta nur vier Minuten den kalten Motor laufen, kostet das Sprit für 20 Cent. Teures Kratzen!

Im übrigen wird der Motor kaum nennenswert warm, weil im Leerlauf nicht einmal annähernd Teillast erreicht wird. Im Gegenteil: Der Verschleiß innerhalb der Maschine erhöht sich, weil der Prozess des Warmlaufens durch die Zeit im niedrigen Drehzahlbereich unnötig verlängert wird. Mal ganz abgesehen von der Geräusch- und Umweltbelastung. Nicht zu vergessen die drohende Geldbuße: Zehn Euro kostet es, wird der Eiskratzer beim Warmlaufenlassen des Motors erwischt.

Für alle, die Ärger und (Kratz-)Arbeit optimal vermeiden wollen: Lassen Sie sich eine Standheizung einbauen – die wärmt nicht nur Motor, sondern auch den Fahrgastraum optimal vor. Noch dazu per Fernbedienung und zeitlich programmierbar.

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