mobile.de: BMW Vision in Genf

Genfer Autosalon 2011

Eine irre Vision auf vier Rädern

Diesen rassigen Roadster zeigt BMW auf dem Genfer Autosalon 2011. Das Concept Car ist vollgestopft mit Elektronik. Der Technologieträger soll zeigen, wie wir in 20 Jahren Autofahren

BMW mit dem "Vision Connected Drive": Ein Roadster, der an 507 und Z1 erinnert. Allerdings handelt es sich bei dem Konzeptauto um ein trojanisches Pferd: Es ist ein reiner Technologieträger, der allem Anschein nach nicht motorisiert ist. Aber unter die geschwungene, ewig Lange Haube passt bestimmt ein V12.

Der "Vision Connected Drive" soll, wie der Name ausdrückt, eine Zukunftsvision vom vernetzten Fahren darstellen. Dazu wird der Fahrer mit 3D-Navigation aus einem Head-up-Display versorgt, das Fahrzeug kommuniziert ständig mit anderen Verkehrsteilnehmern und kann so Kollisionen von vornherein vermeiden.

Natürlich ist der BMW von morgen ständig Online, so dass Fahrer und Beifahrer permanent Informationen aus dem Internet abrufen und E-Mails verschicken können. In alle Richtungen spähen kleine Kameras, so dass der Chauffeur nicht mal mehr den Kopf in den Seitenspiegel drehen muss. Das ist schon deswegen sinnvoll, weil man nach ein paar Minuten bei Tempo 150 unweigerlich einen steifen Nacken bekommen würde.

Wird dieses elektrisierende Fahrzeug jemals gebaut? Das wäre schön – notfalls auch ohne das Elektronik-Brimborium.