Der Lack macht's

Die richtige Auto-Farbe bringt mehr Geld

Wer ein Auto kauft, sollte auch an den Weiterverkauf denken: Beliebte Lackfarben steigern den Preis um bis zu 1000 Euro, hat mobile.de herausgefunden

10. Oktober 2011

Sie wollen sich einen Gebrauchtwagen kaufen? Egal, ob Sie einen üppig ausgestatteten Jahreswagen oder eine günstige Mobilitätshilfe suchen: Achten Sie auf die Autofarbe. Denn je nachdem, ob ein unauffälliges Dunkelblau oder ein grelles Pink das Blech bedeckt, können Sie beim Weiterverkauf bis zu 1000 Euro mehr verlangen.

So wird zum Beispiel ein schwarzer Opel Astra (Baujahr 1998-2004) für durchschnittlich etwa 2.000 Euro mehr angeboten als ein weißer – ein schwarzer VW Passat (Baujahr 2000-2005) für sogar 3.000 Euro mehr. Gerade einmal 16,7 Prozent der Befragten schätzen dies richtig ein.

Aber nicht nur die Farbe Weiß hat einen negativen Einfluss auf den Wiederverkaufswert. Auch blaue Lackierungen und seltene Farben wie Lila wirken sich laut Studie eher negativ auf den Verkaufspreis aus. Lilafarbene Opel Vectras (Baujahr 1995 bis 2002) werden beispielsweise für zirka 450 Euro weniger als der Durchschnittspreis angeboten.