Viel Platz zum Wachsen

Gesund geschrumpft: Viele Autofahrer sind im Zuge der Abwrackprämie von einem größeren Auto zu den Kleinwagen gewechselt. Hier gibt es interessante Modelle zu entdecken

Bei den Kleinwagen ist die Automarken-Liga etwas gleichmäßiger besetzt: Auch hier dominiert Volkswagen mit dem Polo, aber die Rivalen sind dicht dahinter. Schon an zweiter Stelle, nur wenige tausend Autos hinter dem Polo, setzt der Opel Corsa zum Überholen an. Er wird dicht bedrängt vom Skoda Fabia, der dank der Abwrackprämie in die Top 10 der verkauften Autos aufgerückt ist. An Position 4 gleich der nächste populäre Kleinwagen: Ford Fiesta. Preislich nehmen die vier Lieblings-Kleinwagen sich nicht allzu viel: Das Polo-Grundmodell mit 60-PS-Benziner, der nach EU-Norm 5,5 Liter auf 100 Kilometer verbraucht und bis zu 157 km schnell ist, kostet ab 12.150 Euro. Als Turbodiesel-Ausführung TDI mit 75 PS und einem Normverbrauch von 4,2 Litern ist der Polo für ab 14.800 Euro zu haben.

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Opel bietet den Corsa als Benziner ab 11.140 Euro an, und zwar die Energiespar-Ausführung Ecoflex mit einen Liter großem 60-PS-Motor, der nach Norm 5,6 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Einen Diesel-Corsa gibt es ab 13.950 Euro, wieder das Ecoflex-Modell mit 1,3 Liter großem 75-PS-Diesel, der 4,5 Liter schluckt und bis auf 163 km/h beschleunigt.

Fabelhaftes Erfolgsmodell aus Tschechien

Können sich rund 60.000 Abwracker irren? Nach der Statistik des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das die Abwrackprämie 2009 verwaltete,  haben ungefähr so viele Autofahrer ihr Altfahrzeug gegen einen neuen Skoda Fabia ausgetauscht. Das sind mehr als die Hälfte aller Kleinwagen, die Skoda im vergangenen Jahr absetzte. Und dieses Resultat hat dem Fabia den 2. Platz nach dem Golf unter den beliebtesten Neuwagen der Abwracker eingebracht. Der Listenpreis für den Fabia beginnt bei 10.320 Euro. Dann motorisiert ihn ein 1,2 Liter großer, 60 PS starker Benziner mit drei Zylindern aus Aluminium, der nach EU-Norm 5,9 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Einen Diesel-Fabia gibt es ab 13.220 Euro, seine Drei-Zylinder-Maschine leistet 70 PS und verbraucht nach EU-Norm 4,8 Liter je 100 Kilometer.
Ford hat mit dem Fiesta einen weiteren Kleinwagen-Klassiker im Angebot, dessen Design fast schon als avantgardistisch bezeichnet werden kann – angesichts der Tatsache, dass sein überarbeitetes Exterieur 2009 mit dem "Red Dot Design Award" ausgezeichnet wurde. Mehr als 100.000 Käufer fand das Ford-Auto 2009. Das Grundmodell mit 60-PS-Benziner kostet ab 11.499 Euro. Einen Diesel, nämlich den 1,6 Liter großen 75-PS-Motor, bietet Ford ab 13.750 Euro an.

Fiat: Kleiner Rennwagen mit Vierzylinder

Wie entkommt man mit einem Kleinwagen aus dem Alltag? Zum Beispiel mit einem Ausflug nach Italien. Fiat hat vor kurzem die Rennsport-Marke Abarth wieder belebt und aus dem ohnehin schon auffälligen 500 einen Rennzwerg gemacht. Den Fiat 500 Abarth gibt es in spaßig-bunter Lackierung und mit zwei Motorisierungen. Die kleinere heißt 500 1.4 T-Jet 16V und beschleunigt den Kleinwagen in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Möglich macht das ein Vierzylinder mit 16 Ventilen, der 135 PS leistet. Bis 205 km/h bringt der Benziner das Auto. Maßvoll gefahren, soll der kleine Rennwagen 500 Abarth nur 6,5 Liter (EU-Norm) verbrauchen, der Listenpreis beginnt bei 18.500 Euro.
Wenn es weniger aufregend, aber mindestens genaus auffällig sein soll, bietet sich der Mini an. Das Grundmodell des kleinen Briten by BMW ist mit einem 75 PS starken Benziner ausgestattet, der bis zu 175 km/h schnell ist und nach EU-Norm 5,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Der Lifestyle-Kleinwagen kostet ab 15.200 Euro. In der Ausführung als Diesel mit 90-PS-Maschine, die nur 3,9 Liter nach EU-Norm schluckt, kostet der Mini 18.100 Euro. Ein echter Spaß auf Rädern – erst wenn die Familie wächst, muss man auf "vernünftigere" Autos umsteigen, zum Beispiel aus der Mittelklasse...

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