Komfortabel, aber durstig

Der nächste Schritt sind SUV mit alternativen Antriebskonzepten. Toyota hat mit dem Lexus RX ein Freizeitfahrzeug mit Hybridantrieb auf den Markt gebracht, der aus Benzin- und Elektromotor gebildet wird. Auch dem Dinosaurier unter den SUV, dem Land Rover, wird mit einem Hybridantrieb künftig der Spritdurst gezügelt. Bis zu 30 Prozent soll der Öko-Offroader weniger verbrauchen, versprechen die Entwickler.

Auch BMW, Mercedes und GM haben schon Hybrid-SUV in Vorbereitung. Kia und Hyundai experimentieren mit Brennstoffzellen, Chevrolet bietet mit dem Captiva ein SUV an, das werksseitig auf den Betrieb mit LPG (Liquified Propane Gas), auch Autogas genannt, umgebaut wurde.

Höhere Steuer für SUV

Bis 2006 waren Eigentümer von Geländewagen – und damit auch viele SUV-Halter – privilegiert: Ab einem Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen konnten sie ihren Wagen als Lkw eintragen und besteuern lassen. Lastwagen werden nach Gewicht und nicht wie Pkw nach der Hubraumgröße veranlagt; das führte zu deutlich niedrigeren Abgaben für Geländewagen. Bei einem Toyota Landcruiser etwa beträgt die Steuer auf Gesamtgewicht 172 Euro, auf Hubraum hingegen 1578 Euro.

Seit der Gesetzgeber rückwirkend zum 1. Mai 2005 diese Möglichkeit verbaut hat, gehört der finanzielle Vorteil der Vergangenheit an. Wer heute seinen Geländewagen als Lkw eintragen lassen will, muss die Nutzung zu diesem Zweck nachweisen und in den Fahrzeugpapieren eintragen lassen.