Matsch-Fun

  • Menschen und Tiere haben immer Vorfahrt, auch im Gelände.
  • Den Geländewagen vor der Tour auf jeden Fall durchchecken – das betrifft z.B. Licht, Betriebsstoffe, Reifen, Befestigung von Gepäck. Nach der Fahrt muss noch sorgfältiger geprüft werden, ob das Fahrzeug verkehrssicher ist, alle Lampen funktionieren, die Kennzeichen nicht verdreckt sind etc.
  • Auf der Piste nicht in bereits vorhandenen Spuren fahren – damit wird der Untergrund geschont und das Risiko, sich festzufahren, reduziert.

Wer in richtig dickem Dreck wühlen möchte, sollte ein Training buchen. Das bieten zum einen Hersteller an, die für das matschige Vergnügen nahezu neuwertige Fahrzeuge aus ihrem Programm stellen.

Darüber hinaus bieten viele Fahrschulen mit angeschlossener Kiesgrube solche Kurse, an denen man im eigenen SUV oder in einem gemieteten Jeep teilnehmen kann. Eine günstige Alternative sind Geländewagen-Clubs: Gegen eine geringe Aufnahme- bzw. Jahresgebühr ist der SUV-Freund dabei, die Kurse selbst sind meist billig.

Ob Hersteller, Schule oder Verein, die Prozedur des Offroadtrainings ist immer gleich: Mit einem Haftungsausschluss übernimmt der Gelände-Fahrschüler rechtlich die volle Verantwortung für sein Handeln. Dann kann’s auch schon losgehen: Der Instruktor macht vor, der Schüler schaut zu und probiert es dann selbst aus. 

Klappt es im heimischen Modder, kann beliebig ausgedehnte und kostenintensive Fortbildung gebucht werden: Vom Offroad-Urlaub in der Sahara bis zur Entdecker-Expedition sind Abenteuerlust und Kreditkarte keine Grenzen gesetzt.