Die Trümpfe in jedem Autoquartett

„Bugatti, Bugatti“: Knapp drei Sekunden dauert es, zweimal den Namen der (ehemals) französischen Nobelmarke auszusprechen. In derselben Zeit beschleunigt der Bugatti Veyron aus dem Stand auf 100 km/h. Damit führt er die Top Ten der beschleunigungsstärksten Sportwagen an:

Bugatti Veyron

Möglichst viele Superlative zu erreichen, war erklärtes Entwicklungsziel bei diesem Supersportwagen aus dem Volkswagen-Konzern. 1.001 PS stark, beschleunigt der Veyron in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Schnellste ist er auch in puncto Höchstgeschwindigkeit: 407 km/h lautet die Werksangabe. Vier Turbolader befeuern den acht Liter großen 16-Zylinder.

Lamborghini Murciélago LP 670 4SV

Wenn ein Auto schon im Stand schnell aussieht, dann dieses: klassische Keilform, große Kühllufteinlässe vor den Hinterrädern und spektakuläre Scherentüren, die beim Öffnen nach oben schwenken. Nicht minder faszinierend sind die technischen Daten. Satte 670 PS leistet der V12. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Allradler in 3,2 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 342 km/h.

Chevrolet Corvette ZR1

Bei der Beschleunigung (3,4 Sekunden) landet die Corvette nur auf dem dritten Platz, doch beim Preis-/Leistungsverhältnis ist sie führend. Knapp 136.000 Euro sind im Umfeld von Bugatti, Lamborghini und Co. ein echtes Schnäppchen. Und immerhin gibt es beim Topmodell ZR1 dafür muntere 647 PS, die der US-Sportwagen stilgemäß aus einem 6,0 Liter großen V8 schöpft. Kunststoff-Karosserie, Fiberglas-Querblattfedern und ein Chassis mit Boden aus GfK-verstärktem Balsaholz-Kern sind technische Besonderheiten.

Mercedes SLR Stirling Moss

Das Beste zum Schluss – Mercedes feiert das Ende der SLR-Familie mit dem Sondermodell Stirling Moss. Nur 75 Exemplare wird es vom 892.500 Euro teuren Speedster geben. In 3,5 Sekunden beschleunigt der Flügeltürer auf Tempo 100. Ein Kompressor beflügelt den 5,4-Liter-V8. Komfort dürfen die Insassen nicht erwarten: Statt Frontscheibe gibt es nur zwei kleine Windabweiser, und ein Dach haben die Entwickler nicht vorgesehen.

Ferrari 430 Scuderia

Als Mittelmotor-V8-Sportwagen sticht der F430 im Ferrari-Programm heraus, denn sonst setzen die Italiener auf Frontmotor-Bauweise. Der 430 Scuderia ist 100 kg leichter und leistet 20 PS mehr als der normale F430. Entsprechend geht er in Führung bei den Fahrleistungen: 3,6 Sekunden bis 100 km/h und maximal 320 km/h.

Ferrari 599 GTB Fiorana

Mit 620 PS ist der Sechsliter-V12 dieses Modells der stärkste Zwölfzylinder, den es je bei Ferrari gab. Mit einem Beschleunigungswert von 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h verliert der 599 allerdings das markeninterne Duell gegen den 430. Die spoilerfreie Karosserie stammt aus der Feder von Pininfarina und besteht aus Aluminium.

Porsche GT2

Mit einem Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 329 km/h ist der GT2 der schnellste 911er. Die typische Formgebung des Sportwagen-Klassikers hat Porsche auch bei der jüngsten Generation beibehalten, ebenso das Antriebskonzept: im Heck lauert ein Boxermotor. Beim GT2 leistet der 3,6 Liter große Sechszylinder dank Turbo 530 PS.

Lamborghini Gallardo LP 560-4

Der „kleine“ Lambo trägt den Namen einer Kampfstier-Rasse. Und temperamentvoll-zornig gibt sich auf Wunsch auch der 560 PS starke und 5,2 Liter große Zehnzylinder. Er katapultiert den Sportwagen in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und stellt erst bei 325 km/h den Vortrieb ein.

Audi R8 5.2 FSI

2006 hat Audi mit dem R8 seinen ersten Supersportwagen präsentiert. Markentypisch besitzt er eine Alu-Karosserie und Allradantrieb. Der alltagstaugliche Mittelmotorsportwagen wird in der Topversion von einem 5,2 Liter großen V10 angetrieben, der dank 525 PS den Zweisitzer auf bis zu 316 km/h beschleunigt. Den Standardsprint auf 100 km/h schafft der R8 binnen 3,9 Sekunden.

Ferrari California

„It never rains in Southern California“ trällerte einst Albert Hammond. Beim Ferrari California ist Niederschlag kein Problem, denn der besitzt ein Stahlklappdach. Doch noch schneller als das Auf und Zu des Hardtops gelingt dem 2+2-Sitzer der Sprint auf 100 km/h: in 4,0 Sekunden.