Economy class

Jung, ledig sucht… einen erschwinglichen Sportwagen? Mit diesen Tipps muss der Traumwagen nicht länger ein Traum bleiben.

Muss es unbedingt ein niegelnagelneuer Sportwagen sein? Junge Gebrauchte sind optisch und technisch gut in Schuss, haben als Zweitwagen bisweilen nur wenige Kilometer auf dem Tacho, sind aber viel günstiger, weil der Erstbesitzer den Großteil des Wertverlustes tragen muss. Wer beispielsweise maximal 15.000 Euro ausgeben möchte, findet auf mobile.de zahlreiche attraktive Angebote aus zweiter Hand. Dazu zählen Modelle wie Alfa Romeo GT, BMW Z3 Coupé, Porsche 968, Audi TT oder Mercedes SLK, die zwischen vier und zehn Jahre alt sind.

Porsche wertstabiler als VW

Noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel haben darf gerne der Traumwagen von Old- und Youngtimer-Fans. Design und Technik vergangener Epochen gepaart mit Seltenheitswert und Patina machen den Reiz aus. Und der Preis ist heiß: Momentan beginnen einige Oldtimer-Preise bereits zu bröckeln. Für den Neupreis eines aktuellen VW Golf GTI – rund 27.000 Euro – gibt es beispielsweise alternativ einen gut erhaltenen Porsche 911 der so genannten G-Serie (1973 bis 1983). Mittel- und langfristig bleibt der klassische Porsche zudem wertstabiler als der neue VW.

Günstig als Geschäftswagen

Besonders günstig kommen diese Fahrzeuge als Geschäftswagen: Denn bei der Besteuerung der Privatnutzung legt das Finanzamt ein Prozent des ursprünglichen Anschaffungspreises zugrunde. Was bei aktuellen Gebrauchtwagen richtig ins Geld gehen kann, spart bei Oldtimern so manchen Euro. Ein Beispiel: Ein Mercedes 190 SL Roadster aus den 50er Jahren wird mit dem historischen Listenpreis von 8.436 Euro angesetzt. Dabei kostet er heute über 50.000 Euro. Monatlich muss also statt eines geldwerten Vorteils von 500 Euro nur der Betrag von 84,36 Euro versteuert werden.

Großserien sind günstiger

Seltene Sportwagen gibt es aber auch ladenneu: Manufakturen wie Morgan oder Wiesmann bauen übers Jahr gerechnet nur wenige Fahrzeuge. So viel Exotik hat ihren Preis. Günstiger sind Sportwagen mit Großserientechnik, wie sie unter anderem Audi, BMW und Mercedes-Benz anbieten. So verbaut Audi den 160 PS starken Benzin-Direkteinspritzer des Audi TT 1.8 TFSI auch in den Baureihen A3, A4 und A5. Solche Modelle sind nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt günstiger. Denn ihre robuste Großserientechnik ist schneller und damit kostengünstiger zu warten. Die Serviceintervalle entsprechen ebenfalls dem Großserien-Standard.

Basis statt extrem

Auch wer nicht unbedingt den stärksten Motor unter der Haube haben muss, spart viel Geld. So beträgt die Differenz zwischen dem günstigsten 6er BMW – dem 272 PS starken 630i – und dem teuersten Modell dieser Baureihe – dem M6 mit 507 PS – stattliche 48.000 Euro. Auch im Unterhalt kommt der Basis-6er viel günstiger; Steuer, Versicherung, Benzinverbrauch und Reifenverschleiß sind nur einige Stichworte.

Sportwagen - auch im Winter

Mit ihren versenkbaren Blechdächern sind Mercedes SLK und BMW Z4 gute Beispiele dafür, dass viele Sportwagen inzwischen wetterfeste und komfortable Allrounder sind. Ein weiteres Auto für den Alltag oder den Winter ist also nicht nötig, was richtig Geld spart. Und eine extra Familienkutsche für Freizeit und Urlaub mit den Kids ist auch nicht mehr unbedingt erforderlich. Viertürige Sportwagen wie Mercedes CLS und Maserati Quattroporte erlauben die stilvolle und zügige Beförderung des Nachwuchses zu Fußballturnier, Querflötenunterricht oder Familien-Finca. Mit dem Porsche Panamera und dem BMW Fünfer GT stehen die nächsten familientauglichen Sportwagen bereits in den Startlöchern.

Freude am Fahren trotz Sparsamkeit

Ähnlich „shocking“ wie ein viertüriger Porsche war früher einmal die Kombination von Dieselmotor und Sportwagen. Doch dank Fahrspaß fördernder Turboaufladung und spritsparender Direkteinspritzung hat sich diese Antriebsart inzwischen auch bei Cabrios und Sportwagen durchgesetzt. So tragen Dieselmotoren dazu bei, dass die Freude am Fahren nicht zu Lasten von Umwelt und Geldbeutel geht. Ein Beispiel hierfür ist das neue E-Klasse Coupé von Mercedes-Benz. Ausgerüstet mit dem 204 PS starken CDI-Motor, beschleunigt der Zweitürer in weniger als acht Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 249 km/h schnell. Beim Verbrauch hält er sich mit einem MVEG-Durchschnittswert von 5,3 Liter auf 100 Kilometer indes angenehm zurück.