Sind die Sommerreifen noch fit?

Die häufigste Nachlässigkeit beim Umgang mit Reifen ist zu geringer Luftdruck. Aber auch das Profil, das Alter oder der Gesamtzustand sollten beim Wechsel auf Sommerreifen kontrolliert werden.


Luft kostet nichts – aber zu wenig Luft kann das Leben kosten. Beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen sollte aber nicht nur der Reifenluftdruck geprüft werden. mobile.de hilft Reifenwechslern mit einer praktischen Checkliste:

Luftdruck–Faustregel

Alle 14 Tage den Luftdruck kontrollieren, und zwar bei kalten Reifen! Wer mit zu wenig Reifendruck fährt, riskiert Pannen und erhöht den Kraftstoffverbrauch. Übrigens: Zu viel Luftdruck – mehr als 0,2 bar über dem Richtwert – ist fast ebenso schädlich wie zu niedriger Luftdruck. Stoßdämpfer und Komfort leiden, die Bodenhaftung verschlechtert sich und zudem nutzen sich die Reifen meist schneller und ungleichmäßig ab.

Reifenprofil

Von der Profiltiefe hängt ab, wie gut ein Reifen auf feuchten, nassen, verschneiten oder lockeren Untergründen haftet. Je geringer die Profiltiefe eines Reifens, desto eher gerät er auf Wasser ins Schwimmen. Zwischen Straßen- und Reifenoberfläche bildet sich dann ein gefährlicher Film (Aquaplaning). In Deutschland ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben, aber mehr ist besser.