In 2,5 Sekunden auf Tempo 100: Formel-1-Renner gegen VW Golf

Rund 14 Sekunden braucht ein Golf 1.4, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Wenn es der Streckenverlauf erlaubt, hat ein F1-Auto in dieser Zeitspanne längst die Höchstgeschwindigkeit von zirka 360 km/h erreicht. Den Standardsprint auf Landstraßen-Richtgeschwindigkeit schaffen die aktuellen Renner in weniger als drei Sekunden.

Allerdings haben sie auch viel weniger zu schleppen: Samt Fahrer bringt ein solches Rennauto nur wenig mehr als 600 kg auf die Waage. Der Golf wiegt als Basis-Benziner fast doppelt so viel (1.142 kg).

Bremsen

In Formel-1-Autos kommen Bremsen aus Kohlefaser zum Einsatz, die eine extreme Verzögerung ermöglichen und dabei bis zu 1.200 Grad Celsius warm werden. Während ein Golf in rund 38 Metern aus 100 km/h zum Stillstand kommt, stehen die Rennwagen (auch dank ihrer Reifen) bereits nach etwa der Hälfte dieser Strecke.

Bequemer verzögern lässt sich allerdings der Golf: Er hat einen Bremskraftverstärker, während die F1-Fahrer das Pedal extrem hart drücken müssen, um den vollen Bremsdruck aufzubauen.