Crash bei 300 km/h

Seit 2003 müssen die Fahrer den Hals-und-Nacken-Schutz „Hans“ (Head and neck support) tragen. Ein Schultergestell aus Kohlefaser ist mit den Gurten und dem Helm des Fahrers verbunden. Hans verhindert bei einem Crash die Überdehnung der Wirbelsäule und den Aufprall des Kopfes auf das Lenkrad. Der Helm selbst besteht aus einem modernen Kunststoff- oder Kohlefaser-Mix und muss für die FIA-Freigabe Deformations- und Splittertests bestehen.

Fahrersitz

Der Sitz ist speziell auf den jeweiligen Fahrer zugeschnitten. Weil er eine Einheit ist, können die Piloten samt diesem Rettungssitz aus dem Auto geborgen werden. Wichtig bei weniger schweren Unfällen: Innerhalb von fünf Sekunden müssen die Fahrer aussteigen können.

Reifen

Mehr Spannung verspricht eine Regeländerung bei den Reifen. Bisher waren ausschließlich Reifen mit vier Rillen zulässig. Jetzt kommen erstmals wieder profillose Slicks zum Einsatz. Sie bieten mehr Haftung. Dadurch steigt das Tempo in den Kurven sowie die maximale Bremsverzögerung. Eine Reifenmischung besteht aus mehr als zehn Komponenten, darunter Schwefel, Ruß und Öl. Kleine Änderungen bei der Zusammensetzung der einzelnen Komponenten ändern die Eigenschaften der jeweiligen Mischung. Grundsätzlich wird zwischen weicheren und härteren Mischungen unterschieden. Bridgestone, seit 2007 alleiniger Reifenlieferant in der Formel 1, will die Reifen mit der weicheren Mischung ab dieser Saison mit einer weißen Seitenwand kennzeichnen.