Sparen statt testen

Nach zehn Jahren mit Rillenreifen feiern die profillosen Slicks ein Comeback in der Formel 1. Sie bieten etwa 20 Prozent mehr Haftung auf der Straße. Auch diese Änderung dient der Spannung.

Denn gleichzeitig wurde die Größe der Spoiler beschnitten – aerodynamische Turbulenzen sind einer der Hauptgründe, warum F1-Autos nicht dicht auf den Vordermann auffahren können – und das ist nun mal zum Überholen nötig.

Weniger Flügel wagen

Eine neue aerodynamische Balance und weniger Anpressdruck sind die Ziele dieser Regeländerung. Der Heckflügel wurde 25 Prozent schmaler (75 cm statt 100 cm) und höher gesetzt. Tiefer dagegen ist der neue Frontflügel positioniert, dafür darf er jetzt 180 cm breit sein (bisher 140 cm).

Verschiedene kleinere aerodynamische Hilfsmittel wurden verboten. Damit sehen die Rennwagen deutlich anders aus – ob auch das Überholen besser klappt, werden erst die ersten Rennen zeigen.