Kfz-Sicherheitssysteme wie ABS, ESP und EDC verbessern die Fahrsicherheit von Fahrzeugen entscheidend. Bei einem auf eisglatter Fahrbahn verwendeten Sommerreifen können jedoch auch diese Systeme nicht mehr helfen. Nicht nur bei schnee- und eisglatten Straßen, sondern bereits ab Temperaturen unterhalb von 7°C ist das Unfallrisiko sechs Mal höher als bei sommerlichen Temperaturen. Was für Fahrzeuge, die mit ABS, ESP oder EDC ausgestattet sind gilt, trifft auf Fahrzeuge ohne diese Sicherheitstechniken verstärkt zu.

Reifen müssen alle während der Fahrt auftretenden fahrdynamischen Kräfte wirksam auf die Fahrbahn übertragen - beim Anfahren, Bremsen und in Kurven. Besonders in der kalten Jahreszeit sind die Bedingungen schwierig. Nässe, Schnee und Eis auf der Fahrbahn beeinträchtigen die Reifenhaftung stark, so dass bereits geringe Temperaturveränderungen spürbare Auswirkungen auf die Fahrsicherheit haben.

  • Die Gummimischungen von Sommerreifen verhärten bei Temperaturen unter 7°C. Deshalb sind Winterreifen in der Kälte auch auf trockenen Straßen besser geeignet. 
  • Besonders gefährlich im Winter: Breitreifen mit Sommerprofil und Hochgeschwindigkeitsreifen. 
  • Verwenden Sie stets vier Winterreifen gleichzeitig! 
  • Sofern die zugelassene Höchstgeschwindigkeit der Reifen unter der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs liegt, muss gemäß Gesetz ein Aufkleber mit der Höchstgeschwindigkeit des der Reifen im Blickfeld des Fahrers angebracht werden.
  • Im Falle eines nicht selbstverschuldeten Unfalls bei schneeglatter Straße mit Sommerreifen droht eine Mitverschuldensquote von 20%!