Winterreifen sind ab 7Grad und kälter IMMER die bessere Wahl. Als Faustregel gilt: Die Pneus sollten von O bis O, also von Oktober bis Ostern gefahren werden. Sie müssen mindestens 4 mm Profiltiefe haben und sollten nicht älter als sechs Jahre sein (erkennbar an der DOT Kennung, ein kleines Oval auf dem Reifen das vier Ziffern enthält, wobei die ersten beiden die Fertigungswoche, die zweiten das Fertigungsjahr angeben). Vorsicht beim Radwechsel: Viele Stahlfelgen brauchen kürzere Radmuttern als Alufelgen - beim Selbstwechseln unbedingt darauf achten, sonst können die Schrauben die Bremsanlage beschädigen oder blockieren!

Um zu vermeiden, dass die Batterie im Winter schlapp macht, sollten vorab Säure- und Ladungsstand kontrolliert werden. Ist die Batterie schwach, muss sie evtl. ausgetauscht werden. Älteren Batterien kann man aber auch einen "Wintermantel" verpassen – im Zuberhörhandel gibt es Thermo-Verpackungen, die die Energiespender kälteresistenter machen. Um die Batterie zu schonen, während langsamer Fahrt und vor allem im Stau möglichst wenig Stromverbraucher gleichzeitig einschalten. Bei einer Panne sollten alle Stromverbraucher und Lichter bis auf die Warnblinkanlage ausgeschaltet werden, dann hält die Batterie dreimal so lange.

Pflege & Rostschutz

Türschlösser und –dichtungen verdienen besonderes Augenmerk. Die Schlösser sollten mit Schlossöl oder Graphit behandelt werden, so dass sich kein Wasser darin sammelt, das einfrieren kann. Türschloss-Enteiser sollte man im Winter trotzdem immer in der Tasche haben. Nach dem Verwenden des Enteisers muss das Türschloss aber unbedingt wieder gefettet werden. Die Türdichtungen sollten zudem gereinigt und mit einem Talkumstift oder Hirschtalg behandelt werden – sonst werden die Gummis spröde, können brechen und müssen dann ausgetauscht werden.

Korrosionsschutz ist nun ebenfalls wichtig. Vor dem Winter sollte das Auto noch einmal komplett gereinigt werden. Eine Schicht Hartwachs, am besten von Hand aufgetragen, macht es wetterfest und resistent gegen Salze. Auch der Unterbodenschutz sollte von einer Werkstatt geprüft und gegebenenfalls erneuert werden.