• Sommerreifen
    Sommerreifen werden speziell für trockene oder regennasse Straßen sowie insbesondere für hohe Außentemperaturen entwickelt. Ihre Lauffläche verfügt über Profilblöcke, Rippen und Rillen, die ihr ganzes Leistungsspektrum in diesem Bereich bereithalten. Im Gegensatz zu Winterreifen entfalten Sommerreifen ihre volle Kraftübertragung besonders bei Temperaturen über 7°C. 
  • Winterreifen
    Winterprofile zeichnen sich durch die so genannten "Lamellen" in den Profilblöcken sowie eine besondere Laufflächenmischung und Silica-Anteile aus. Aufgabe der Lamellen ist es, die Antriebs- und Bremskräfte durch Öffnen und Schließen zu übertragen. Eine ausgereifte Lamellentechnik und die High-Tech-Laufflächenmischung gewährleisten bei Außentemperaturen unter 7°C - besonders auf nasser und verschneiter Fahrbahn - eine optimierte Haftung, besonders beim Bremsen. Beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen - und umgekehrt - sollte stets die Profiltiefe der Reifen überprüft werden. Nach Meinung von Experten sind mindestens vier Millimeter Restprofiltiefe für eine gute Haftung auf rutschigen Untergründen, Kurvenstabilität und kurze Bremswege dringend notwendig. Besonders auf deutschen Strassen gilt: Von Oktober bis April ist Winterreifenwetter! 
  • Allwetterreifen
    Neben Sommer- und Winterreifen gibt es auch so genannte "Allwetterreifen" oder "Ganzjahresreifen": Reifen, die zwar nicht das jeweils optimale Leistungsvermögen von Sommer- und Winterreifen besitzen, jedoch von einigen Autofahrern durchaus genutzt werden. Ganzjahresreifen sind auf ihrer Seitenwand durch die Buchstaben "M+S" gekennzeichnet. 
  • Off-Road-Reifen
    Off-Road-Reifen wurden speziell für Geländewagen entwickelt. Sie sind in ihren Eigenschaften den besonderen Bedingungen bei Fahrten abseits befestigter Wege angepasst, müssen gleichzeitig aber auch gute Leistungen auf öffentlichen Straßen bieten. Off-Road-Reifen verfügen meist über eine M+S-Kennung. 
  • Runderneuerte Reifen
    Bei der Runderneuerung eines Reifens wird dessen Unterbau - die so genannte "Karkasse" - wieder verwendet, während die Lauffläche erneuert wird. Durch Aufbringen und Vulkanisieren eines Laufstreifens auf die alte Karkasse entsteht ein fast neuer, voll funktionsfähiger Reifen, dessen Eigenschaften allerdings maßgeblich vom Zustand der Karkasse sowie der sorgfältigen Verarbeitung abhängen.