Komfortable Flitzer

Bevor im Februar 2009 der überfällige Ford Ka zu den Händlern rollt, hat Ford zum Herbst noch schnell den Fiesta komplett aufgefrischt. Mit der gelungenen Zweifarben-Optik mit Chrom-Akzenten und der Ambiente-Beleuchtung in warmen Tönen bietet der kleine Kölner Wohnzimmer-Atmosphäre. Platz gibt es reichlich - solange man nicht im Fond sitzt. Eine Reihe von Fächern in der Mittelkonsole schluckt Krimskrams, ein ordentliches Handschuhfach und genügend Becherhalter gibt es auch.

Das Fassungsvermögen des Kofferraums ist mit 295 bis 979 Liter annehmbar. Unter der Haube stehen vier Benzinmotoren (60, 82, 96 und 120 PS) sowie ein 90-PS-Diesel zur Wahl. Außergewöhnlich gut für diese Klasse ist das Fahrwerk. Der Fiesta fährt auch in schnellen Kurven ruhig, untersteuert wenig und vermittelt ein sehr sicheres Fahrgefühl. Und: ESP ist serienmäßig. Mit dem 60-PS-Benziner kostet der neue Fiesta in der Basisausstattung 11.250 Euro – 260 Euro mehr als bisher.

Honda Jazz

Beim neuen Honda Jazz muss man schon ganz genau hinschauen, um von außen wenigstens ein paar Unterschiede festzustellen. Die Japaner haben vorwiegend an seinen inneren Werten gearbeitet: Der Platz im neuen Jazz ist für diese Klasse schon gewaltig. Selbst hinten haben zumindest zwei Passagiere reichlich Platz.

Zur ordentlichen Serienausstattung lassen sich ordentlich Extras ordern. In den höheren Ausstattungsreihen gibt es selbst ein Panoramadach mit elektrisch bedienbarem Rollo, ein gekühltes Handschuhfach oder eine Bluetooth fähige Freisprechanlage.

Schon bei ganz normaler Bestuhlung fasst der reguläre Kofferraum 428 Liter - fast doppelt so viel wie ein VW Golf. Nach wie vor gibt es den Jazz nur mit einer Auswahl von zwei - allerdings neuen - Benzinmotoren. Vorerst müssen der 1,2-Liter-Motor mit 66 kW/90 PS und der 1,4-Liter-Motor mit 73 kW/100 PS reichen. Der Basis-Jazz mit 1,2-Liter-Motor ist ab 12.550 Euro zu haben. Die Topversion 1.4 Exclusive allerdings kommt auf satte 18.850 Euro.