Günstige Frühlingsgefühle

Gebrauchte Cabrios für bis zu 10.000 Euro

Günstige Frühlingsgefühle

Die Cabriosaison steht in den Startlöchern und mit ihr viele kleine Cabrios für unter 10.000 Euro.
18. März 2013 Der Schnee taut, die Sonne traut sich immer früher an den Horizont und die ersten Cabriofans träumen von der ersten Ausfahrt ins Grüne. An sich nichts Neues, doch was, wenn das Cabrio erst noch gekauft werden muss und das selbst auferlegte Budget bei 10.000 Euro endet? Für diesen Fall gibt es mindestens drei kleine Cabrios, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt um Käufer buhlen. Mit dem Mazda MX-5, dem Peugeot 206 CC und dem Daihatsu Copen aus den Baujahren rund um die Jahrtausendwende kann so manch sonniges Wochenende nicht auf der Terrasse, sondern im Auto verbraucht werden.

Handtaschen-Kofferraum

Letzterer ist mit 3,40 Metern Außenlänge der Kleinste im Bunde. Im Zusammenspiel mit seiner Breite von 1,48 Metern und der Höhe von 1,25 Metern wirkt der Daihatsu Copen Top S wie ein Realität gewordenes Matchbox-Auto. Unter seiner Stahlkapuze finden bis zu zwei Insassen Platz, sofern sie die magische Grenze von 1,90 Meter Körperlänge nicht überschritten haben - und sich das Gesamtgewicht derbeiden auf 190 Kilogramm beschränkt. Denn das zulässige Gesamtgewicht des auf 15 Zöllern fahrenden Roadsters beträgt 1.040 Kilogramm.

Peugeot 206 CC 110

Für den Antrieb des 180 Kilometer pro Stunde schnellen Japaners sorgt ein 1,3 Liter großer Vierzylinder-Benzinmotor mit 87 PS. Das maximale Drehmoment von 120 Newtonmetern wird mit Hilfe eines manuellen Fünfgang- Getriebes an die Vorderachse geleitet. Den Sprint bis Tempo 100 absolviert er in 9,5 Sekunden. Sein Spritverbrauch liegt bei 6,0 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 140 Gramm pro Kilometer entspricht. Der bei geschlossenem Dach bis zu 210 Liter fassende Kofferraum schrumpft bei einer Freiluftfahrt auf Handtaschengröße zusammen.

109 PS

Aus Frankreich kommt mit dem Peugeot 206 CC 110 ein kleiner Schönwetter- Zweisitzer, der im geschlossenen Zustand 350 Liter Einkaufstüten in seinem Heck aufnehmen kann. Fällt der Einkauf mit 150 Litern ein wenig kleiner aus, kann die Fahrt zurück auch mit offenem Stahlverdeck erfolgen. Der 3,84 Meter lange, 1,66 Meter breite und 1,37 Meter hohe Fronttriebler kann zudem bis zu 365 Kilogramm zuladen, bevor das Gesamtgewicht von 1.170 Kilogramm erreicht ist.
Ein 1,6 Liter großer Vierzylinder-Benzinmotor stellt dem Fahrer des bis zu 185 Kilometer pro Stunde schnellen Peugeots 109 PS und ein maximales Drehmoment von 147 Newtonmetern zur Verfügung. In 10,6 Sekunden überfliegt die Tachonadel die 100er-Markierung. An der Tankstelle werden 7,7 Liter nach 100 Kilometern fällig. Der CO2-Ausstoß beträgt 183 Gramm pro Kilometer. Damit die Kraft stets im richtigen Verhältnis an die 15 Zoll großen Räder gelangt wird sie durch ein manuelles Fünfgang-Getriebe kontrolliert.

Mazda MX-5 1.6

Einen gut kontrollierten Gasfuß benötigt der Fahrer des Mazda MX-5 1.6 der zweiten Generation, will er vermeiden, dass ihn das Heck des 3,98 Meter langen, 1,68 Meter breiten und 1,23 Meter hohen Zweisitzers überholt. Der fälschlicherweise als Frauenauto verschriene Japaner vermittelt dank seines Hinterradantriebs ein Go-Kart ähnliches Fahrverhalten. Das gleiche Gefühlt vermittelt allerdings auch sein Kofferraum. Der fasst nur 144 Liter Gepäck.
Seinem Leergewicht von 1.090 Kilogramm steht ein 1,6 Liter großer Vierzylindermotor mit 110 PS gegenüber. Das Drehmoment von 134 Newtonmetern wird mit Hilfe des manuellen Fünfgang-Getriebes im Zaum gehalten. Nach 9,7 Sekunden erreicht der Roadster Tempo 100 - bei 191 Kilometern pro Stunde ist Schluss. Wird der auf 14 Zöllern fahrende Mazda defensiv behandelt, ist ein Benzinverbrauch von 8,1 Litern auf 100 Kilometern realistisch. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 196 Gramm pro Kilometer.
Text: Press-Inform / Marcel Sommer