Obwohl der Unimog kraft seiner Konstruktion von Anfang an vorrangig als Agrar-Nutzfahrzeug eingesetzt wurde, entschied man sich bei Daimler Benz erst Anfang der 1960er-Jahre zur Einführung der Bezeichnung Unimog Agrar, um die Vielfalt der Unimog-Modelle besser hervorzuheben. Mit seinen vier gleich großen Rädern, Allrad, Differentialsperre, Ladepritsche und Anbauräumen im Heck war der Unimog Agrar schneller, flexibler und wirtschaftlicher als jeder Traktor. Dabei hat der Landwirt bis heute die Qual der Wahl: Bereits bei den frühen Modellen wie dem Unimog 406 Agrar oder den entsprechenden Versionen des Unimog 411 oder Unimog 421 konnten über tausend (!) verschiedene Anbaugeräte und Landmaschinen angeschlossen werden, sodass fast alle landwirtschaftlichen Tätigkeiten mit dem Unimog Agrar erledigt werden konnten. Noch heute sind zahlreiche dieser Unimog-Teile gebraucht erhältlich. Vor ein paar Jahren entschloss sich Daimler, den Unimog mit der Zusatzbezeichnung Agrar wieder aus dem Programm zu nehmen. Stattdessen legt man jetzt bei Modellen wie dem Unimog U 1000 oder U 1800 zusätzlichen Wert auf eine komfortable Ausstattung für den Fahrer: So sorgen u. a. wärmedämmendes Glas oder die serienmäßige Klimaanlage für ein Arbeitsklima in der Fahrerkabine, das vor 60 Jahren noch nicht einmal vorstellbar war. Auch der Einsatz auf Feld und Flur ist noch komfortabler geworden: Mit der Reifendruck-Regelanlage tirecontrol beispielsweise kann der Reifendruck per Knopfdruck dem Gelände anpasst werden. Der besondere Clou eines modernen Unimog Agrar: Man kommt besonders schnell von einem Arbeitsplatz zum nächsten – mit bis zu 90 km/h und einem Gesamtzuggewicht von 40 Tonnen! Sie interessieren sich für ein vielfältig einsetzbares Nutzfahrzeug und wollen einen Unimog kaufen? Gebrauchte Unimog-Modelle der Baureihe Unimog Agrar finden Sie bei mobile.de in zahlreichen Ausführungen zum fairen Online-Preis!