Supermoto bezeichnet eine Klasse von Motorrädern, die einen Kompromiss aus Straßenmotorrad und Enduro bieten. Im Aussehen ähneln sie einem Geländemotorrad, sind aber mit Straßenreifen für Fahrten auf Asphalt ausgerüstet. In Rennserien kommen auch profillose Reifen, sogenannte Slicks zum Einsatz. Des Weiteren besitzt die Supermoto ein strafferes Fahrwerk und verbesserte Bremsen gegenüber der Enduro. In ersten Rennserien kamen modifizierte Enduros auf die Strecke, dessen Fahrer seit 1985 Meisterschaften ausfuhren und Produzenten von Motorrädern für dieses Konzept begeisterte. Mit der Supermoto sollte dann seitens der Hersteller ein ideales Motorrad für die Stadt geschaffen werden, welches die italienische Firma Gilera erstmalig mit dem Modell Nordcape ab 1990 in Serienfertigung zum Kauf anbot.
Recht schnell nahmen weitere Hersteller eine Supermoto in ihr Portfolio auf. Insbesondere die Hersteller von Geländemotorrädern brachten bei Neuerscheinung einer Enduro ein adäquates Supermoto Motorrad auf den Markt. So konnten KTM, Aprilia und auch japanische Hersteller wie Honda, Yamaha und Suzuki recht schnell große Verkaufszahlen in dieser Klasse generieren. Aus deutscher Fertigung komplettierte BMW mit der BMW G 650 die Klasse der Supermoto.
Ein Motorrad der Supermoto Klasse verfügt zumeist über einen Einzylinder-Motor mit einem Hubraum zwischen 125 cm³ und 700 cm³, der das Motorrad antreibt. Vom Outfit ist es allerdings nur durch gewisse Merkmale, wie etwa den Straßenreifen, von einer Enduro zu unterscheiden. Die Fahreigenschaften unterscheiden sich eher deutlicher. Neben einem Elektrostarter und einem erweiterten Cockpit sind vor allem die Fahreigenschaften auf den Straßenverkehr optimiert. Um ein ermüdungsfreieres Fahren zu ermöglichen, sind eine straffere Federung und ein komfortableres Fahrwerk verbaut, die entspanntes Cruisen ermöglichen.
Beliebte Supermoto-Motorräder sind: Aprilia Dorsoduro 750, Honda FMX 650, Husqvarna SM, MZ 660 Supermoto und KTM Duke