Bei einem Superbike handelt es sich um die Motorradklasse von motorisierten Zweirädern mit einem Hubraum von knapp 1.000 cm³. Durch die voluminösen Motoren warteten diese Motorräder mit enormen Leistungen bei Geschwindigkeit und Drehmoment auf. Bereits 1960 sorgten die Hersteller Honda und Triumph mit ihren voluminösen Motorrädern für viel Aufsehen. Sie gelten heute als Ursprung der Superbikes. Weiteres Highlight in dieser Klasse war die Kawasaki Z1, die Anfangs der 70er Jahre viele Anhänger fand und andere Hersteller dazu animierte, ähnliche Maschinen auf den Markt zu bringen.
Durch die Ende der 80er Jahre startende Fahrerweltmeisterschaft der Superbikes erlebten diese Motorräder einen regelrechten Verkaufsboom. Insbesondere die Hersteller aus Japan überboten sich mit jeder neuen Baureihe bei der Potenz der Boliden. Die PS-Stärken erlangten nie erlebte Größen und trafen voll ins Schwarze der Herzen von Motorradfahrern. Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h waren in den 90er Jahren keine Utopie mehr. Für solch hohe Geschwindigkeiten wurden Superbikes, für einen geringeren Luftwiderstand und zum Schutz des Fahrers, in voll verkleideter Bauweise ausgeliefert und waren von Rennmaschinen kaum mehr zu unterscheiden.
Mittlerweile werden neben den japanischen Modellen, wie etwa die Kawasaki Ninja ZX-10R, die Suzuki GSX-R 100 und die Honda Fireblade auch Modelle aus europäischer Produktion angeboten. So lassen sich die BMW S1000 RR, die Ducati 1098 und die Aprilia RSV4 genauso gut verkaufen, wie die Modelle aus dem Reich der Sonne. Mit Leistungen von bis zu 180 PS sind diese Maschinen sehr rennsportlich ausgelegt und benötigen einen erfahrenen Fahrer.
Beliebte Superbike-Motorräder sind: Aprilia RSV, BMW S 1000 RR, Yamaha R1, Honda CBR 1000 RR Fireblade und Suzuki GSX-R 1000