Radlader

Einsatzbereiche des Radladers

 

Da der Radlader in erster Linie als Baumaschine vorgesehen ist, findet er seinen Einsatz in den Bereichen des Gebäude-, Straßen-, Brückenbaus und zur Bearbeitung großer Erd- und Sand- oder Schottermassen. Der Radlader ist so konzipiert, dass er Massetransporte nur über kurze Strecken bewerkstelligen kann. Um eine möglichst effektive und zügige Aufnahme von Erdreich oder anderem Schüttgut zu realisieren, ist der Radlader hervorragend geeignet. Dazu ist der Radlader so konstruiert, dass kleinere Modelle ein Gewicht von maximal zwei Tonnen transportieren können. Weitaus stärkere Maschinen können demgegenüber Lasten bewegen, welche über 200 Tonnen schwer sind. Sie sind enorm robust, leistungsstark und trotz ihres großen Umfanges und Eigengewichtes erstaunlich wendig. Radlader eignen sich außerdem gut, um Schüttgut zu wiegen.

Ausstattung des Radladers und Hersteller in Deutschland

 

Zu den grundlegenden Elementen eines Radladers gehören zunächst der enorm starke Motor, die Kabine für den Fahrer mit den Lenk- und Steuereinrichtungen, das vorderseitige Anbausegment für die Ladeschaufel, ein entsprechend stabiler und widerstandfähiger Hubrahmen und einem sogenannten Knickgelenk. Das Knickgelenk ist nicht obligatorisch, viele Radlader werden jedoch damit ausgestattet.
Die Basis für das wendige Lenkverhalten eines Radladers stellt die Knicklenkung dar. Sie beruht auf einem Antrieb, welcher durch eine spezielle Hydraulik gewährleistet wird. Das Kennzeichen eines Radladers ist, dass sich die Lenkeinrichtung im Zentrum der Baumaschine befindet. Einige bekannte Serien wie zum Beispiel die Radlader von Kramer, sind mit einer sogenannten Allrad - Achsschenkellenkung ausgestattet. Die Vorteile liegen in einer verbesserten Standfestigkeit. Eine andere Lenkform ist die von Liebherr umgesetzte Steurelenkung, welche aus einer Kombination zwischen der Allrad - Achsschenkel und der Knicklenkung besteht. Eine weitere Lenkungsart ist die Panzerlenkung, welche sich jedoch ungünstig auf die Standsicherheit und den Unterboden auswirkt.
Für eine universelle Einsatzmöglichkeit dienen die umfangreichen Zubehörelemente, beispielsweise die Leichtgut und Kombi- oder Klappschaufel, eine Kehrmaschine und ein spezieller Betonmischbehälter.
Renommierte Hersteller von modernen Radladern sind beispielsweise die Unternehmen Liebherr, Atlas in Hamburg oder mit dem Sitz in Vorpommern. Ein anderes Logo kennzeichnet den Radlader - und Baumaschinenhersteller Hydrema in Weimar oder die Kurt König Baumaschinen GmbH.

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