Sie sind die Kolosse auf deutschen Straßen und sorgen dafür, dass wir im Supermarkt um die Ecke immer frisches Obst und Gemüse kaufen können – die LKW Flotten.
Im Zuge der Globalisierung sind LKW ein nicht mehr wegzudenkendes Logistikmittel. Sie transportieren fast alles, schneller und direkter als es Alternativen können. Im globalen Europaverkehr transportieren LKW Krabben von der Nordsee zum preiswerten „pulen“ in Richtung Marokko, um diese Spezialität am darauf folgenden Arbeitstag speisefertig auf deutsche Tische zu servieren.
Allein in Deutschland sind derzeit etwa 2,6 Mio. Lastkraftwagen (LKW) zugelassen und zusätzlich noch einmal 200.000 Sattelzugmaschinen auf bundesdeutschen Straßen unterwegs. Im regionalen Nahverkehr kommen LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 12 t sehr oft zum Einsatz, da diese LKW in den Städten wesentlich effizienter (kleinere Abmessungen und wendiger) ausliefern können und in der Regel nur im Tageseinsatz bewegt werden. Für lange Überlandfahrten, Ferntransporte oder Fahrten ins Ausland kommen in der Regel die sogenannten „40 Tonner“ mit eigenem Aufbau und Anhänger zum Einsatz und für den Trailer- sowie Containertransport, die Sattelzugmaschinen, die komplette Einheiten aufnehmen können. Die meisten LKW im Überlandverkehr besitzen im Fahrerhaus eine integrierte Schlafkabine für den Fahrer sowie auch über Kühlschrank, Mikrowelle und Fernsehen über DVB-T, um auch mehrtägige Fahrten durch Europa für den Fahrer so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Fernverkehr dominieren die Sattelzugmaschinen mittlerweile die Zulassungszahlen gegenüber den klassischen Gliederzügen, (LKW mit Aufbau und Anhänger) da die Kombination Trailer und Zugmaschine, durch minimale bis keine Ladezeiten (Trailertausch) wesentlich schneller und flexibler reagieren kann. Um einen LKW auf der Straße bewegen zu dürfen, benötigt man in der Europäischen Gemeinschaft die Führerscheinklasse B bis 3,5 t, für LKW bis 7,5 t die Klasse C1 oder C1 (mit Anhänger) und für LKW über 7,5 t die Klassen C und E.