Ein Kleintraktor ist ein Fahrzeug, das über einen Verbrennungsmotor fortbewegt wird und Arbeitsgeräte, welche an den Kleintraktor angebracht werden, betreiben kann. Der Einsatz eines Kleintraktors kann sich vielschichtig gestalten. Die wohl bekannteste Form ist der Einsatz als Rasenmäher auf öffentlichen Wiesen oder Fußballfeldern. Selbst für den heimischen Garten gibt es vielfältige Kleintraktoren, die individuell auf die Arbeitsleistung mit Motor und Schneidwerkzeugen beschaffen sind.
Für viele städtische und private Garten- und Landschaftsbauer ist der Kleintraktor ein nicht mehr wegzudenkendes Hilfsmittel bei der Gestaltung, Rodung und Bewirtschaftung von öffentlichen Gärten und Plätzen. Durch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, z. B. als Sämaschine, Rasenmäher oder Feldspritze deckt der Kleintraktor ein großes Arbeitsgebiet ab und stellt das wohl wichtigste Hilfsmittel des Gartenbauers dar. Im Winter ist der Kleintraktor durch seine kompakten Abmessungen ein effektives Fahrzeug für den Schneeräumdienst auf Gehwegen und schmalen Straßen. Auch in Weinanbaugebieten ist der Kleintraktor ein oft genutztes Utensil. Durch die kleinen Abmessungen gegenüber einem großen Traktor passt sich dieses Arbeitsgerät hervorragend den Weinbergen an und bietet eine umfassende Geländegängigkeit bei der Weinlese in steil abfallenden Weinanbaugebieten.
In den Anfängen des Kleintraktors wurde dieser per Dampf betrieben, doch recht schnell setzten sich Benzin- und Dieselmotoren durch, die über ein hohes Drehmoment verfügen. In der heutigen Zeit besitzen die kleinen Helfer eine Motorisierung zwischen 10 und 55 PS und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h auf öffentlichen Straßen. Für den Heimgebrauch und das Mähen von Grünflächen kommen Motoren zum Einsatz, die zwischen 4 und 8 PS besitzen und in der Regel über keine Zulassung im Straßenverkehr verfügen.