VW Passat (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preise und Kosten

Der erste VW Passat kam 1973 auf den Markt. Seither wurde das Modell rund 20 Millionen Mal gebaut. Mittlerweile ist die achte Generation im Handel, die genau wie ihre Vorgänger zu den Bestsellern im hart umkämpften Segment der Mittelklassewagen gehört. Besonders erfolgreich, vor allem als Firmenwagen, ist die Kombivariante Passat Variant.

Beschreibung

Serienbeschreibung

Anfangs war der Passat als frontgetriebene Fließheck-Limousine konzipiert. Seit der Baureihe B3 wird der Volkswagen Passat jedoch nur noch als Kombi (mit der Bezeichnung Variant) und als viertürige Limousine angeboten. Mitte 2008 wurde die Baureihe B6 um das viertürige Coupé VW Passat CC ergänzt, das seit 2012 als Volkswagen CC eigenständig angeboten wird. Seit Juli 2014 ist die B7-Baureihe auf dem Markt, deren Design an VW Golf , Polo und Touran angeglichen wurde.


Das Mittelklasse-Flaggschiff als Musterschüler.

Die angebotenen Motorisierungen reichen vom 1,6-Liter-TDI-Diesel mit 120 PS über den Basisbenziner 1.4 TSI mit 125 PS bis hin zum Topmodell, dem vom Golf GTI abgeleiteten 2.0 TSI mit 220 PS (seit Feb. 2015). Damit ist der VW Passat für alle Einsatzzwecke geeignet und hält so Wettbewerber wie den Volvo S60 , den Peugeot 508 und den BMW 3er in Schach. Seit dem Frühjahr 2015 ergänzt der VW Passat GTE als Plug-in Hybrid das Portfolio. Mit 219 PS Systemleistung fährt der GTE bis zu 225 km/h Spitze und begnügt sich nach Werksangaben mit 1,7 L/100 km.

Sicherheitstechnisch ist der Volkswagen Passat mit allem ausgestattet, was ein modernes Fahrzeug ausmacht. Gegen Aufpreis wird noch mehr Sicherheit in Form von Assistenzsystemen wie dem Abstandsregeltempomaten oder auch einer Verkehrszeichenerkennung angeboten. Um auch in schneereichen Regionen bestens gerüstet zu sein, werden verschiedene Motorisierungen des Mittelklasse-Flaggschiffs auch mit dem Allradantrieb 4MOTION angeboten.

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Testbericht VW Passat I (1973-1980)

Der von 1973 bis 1980 gebaute VW Passat I (intern Typ 32 Fließheck bzw. Typ 33 Kombi) löste den VW K 70, den Typ 3 (VW 1500/1600) und die ungeliebten Typen VW 411/412 ab. Der vollkommen neu konstruierte Passat beendet zusammen mit Scirocco und Golf die Heckmotorära bei VW. Das moderne Konzept mit wassergekühltem Längsmotor vorn und Frontantrieb übernahm VW vom nahezu baugleichen Audi 80, während die große Heckklappe und das Fließheck eigens für den Passat entwickelt wurden – vom Star-Designer Giugiaro.

Testbericht VW Passat B3 (1988-1993)

Als VW im Februar 1988 die komplett neuentwickelte dritte Passat-Generation vorstellte, stellte Volkswagen gleich beide Karosserievarianten vor: Die viertürige Limousine sowie den fünftürigen Kombi, bei VW traditionell "Variant" genannt, blieben bis 1993 in der Produktion. Diese Passat-Generation brachte ihren Fahrern einen enormen Raumgewinn: Großzügiger Platz auch für die Passagiere in der zweiten Reihe und ein riesiger Kofferraum von bis zu 1.500 Litern beim Kombi kennzeichnen den Familientransporter.

Testbericht VW Passat B4 Typ 3A (1993-1997)

Die VW Passat mit der internen Kennzeichnung B4 ab 1993 sind eine optische und technische Überarbeitung (Facelift) des Vorgängermodells. Der Passat war wegen seines großen Platzangebotes (Kofferraumvolumen beim „Variant“ genannten Kombi: bis zu 1.500 Liter) bei Familien sowie Geschäftsreisenden sehr beliebt. Es gab ihn neben dem Kombi auch als viertürige Limousine. Ab 1997 ersetzte ihn der Nachfolger. Das wichtigste optische Merkmal der modellgepflegten Variante ist neben der glatteren Seitenlinie die Rückkehr des Kühlergrills. Das Vorgängermodell bekam seine Kühlluft noch durch versteckte Öffnungen in der Front, nun präsentierte sich der Passat wieder traditionell. Umfangreicher waren die technischen Änderungen, vor allem bei der Sicherheit: Ab Dezember 1992 gab es beim Vorgänger einen Airbag gegen Aufpreis, seit 1993 ist er serienmäßig für Fahrer und Beifahrer. Alle Modelle verfügen über ABS. Ebenfalls an Bord sind der verbesserte Seitenaufprallschutz sowie Gurtstraffer, die beim Aufprall den Sicherheitsgurt eng anliegen lassen.

Testbericht VW Passat B5 Typ 3B (1996-2000) und B5 GP Typ 3BG (2000-2005)

Der 1996 erschienene VW Passat B5 ist eine komplette Neukonstruktion. Sie sollte die Vorzüge des Vorläufers (großes Platzangebot, hohe Qualität und Zuverlässigkeit) übernehmen sowie durch gesteigerten Komfort und Luxus ergänzen. Die Karosserien (entweder Kombi, bei VW „Variant“ genannt, oder viertürige Limousine) sind vollverzinkt, was für einen sehr guten Rostschutz sorgt. Der gesamte Antrieb wurde an die Konzernbrüder Audi A4 und Audi A6 angepasst. Dadurch bekam diese Passat-Generation auch einen längs statt quer eingebauten Motor. Deshalb gilt diese Passat-Generation im Verhältnis zur Außenlänge nicht mehr als das Raumwunder wie sein Vorgänger, aber eng geht es keinesfalls zu. Der Kombi bietet mit bis zu 1.600 Litern Kofferraumvolumen sogar mehr Stauraum als der Vorläufer. Der Konkurrent Ford Mondeo kann im Innenraum mithalten, der Opel Vectra nicht.

Testbericht VW Passat B6 Typ 3C (2005-2010)

Die zwischen 2005 und 2010 gebaute sechste Passat-Generation B6 ist keine komplette Neukonstruktion. Dieser Passat ist ein Produkt der VW-eigenen „Plattformstrategie“, bei der verschiedene technische Komponenten in verschiedenen Modellreihen eingesetzt werden können. So teilt sich dieser Passat Bauteile wie Motoren oder Fahrwerkskomponenten mit dem Golf V. Damit einher ging die Rückbesinnung auf quer eingebaute Motoren, was für riesige Platzverhältnisse im Innenraum sorgt. Dementsprechend beliebt ist er als Dienstwagen und Familientransporter. Der Kombi bringt es auf über 1.700 Liter Fassungsvermögen im Laderaum. Dieses Volumen erreicht die Konkurrenz des Ford Mondeo Kombi nicht, der Opel Astra Kombi schon.