Skoda Octavia (Serie)

Alle Modelle mit Tests, Daten, Preise und Kosten

Der Skoda Octavia Neuwagen ist wird von der tschechischen VW Tochter bereits seit dem Jahr 1996 angeboten und steht als preislich günstige Alternativ zum Ford Mondeo , Honda Accord und dem Opel Insignia parat. Aktuell ist seit dem Jahr 2012 die mittlerweile 3.Generation als Limousine und Kombi (Combi) verfügbar. Ab 2009 wurde der Skoda Octavia II Gebrauchtwagen (Typ 1Z) mit verbesserten Motoren, die auch im VW Golf Variant 5 oder VW Passat eingesetzt werden, gefertigt. Mit der Neuauflage des Skoda Octavia verbunden, der auf dem modularen Querbaukasten (MBQ) aus Wolfsburger Schmiede verfügt, wurden markante Scheinwerfer in die Frontpartie integriert und prägen damit das neue Gesicht des Tschechen, der nun sehr dem VW Passat ähnelt. Vergrößerte Außenspiegel und ein strukturiertes Heck mit neuen Rückleuchten runden das neue Design des Skoda Octavia ab. Das Interieur des Skoda Octavia wurde mit aktuellen Materialien und Elementen für einen verbesserten Komfort optimiert und orientiert sich an Modellen wie dem Opel Insignia und Renault Megane .

Beschreibung

Serienbeschreibung

Die fünftürige Schräghecklimousine und der geräumige Skoda Octavia Combi, beide mit Frontantrieb, werden in sieben Ausstattungsvarianten angeboten und verfügen über eine Vielzahl von Vierzylindermotoren, darunter auch Dieselaggregate und ein CNG-Erdgasmotor als 1.4 G- TEC mit 110 PS. Als Alternative zu den serienmäßigen Schaltgetrieben im Skoda Octavia , steht ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zur optionalen Auswahl und gegen Aufpreis parat. Der effizienteste Ottomotor ist der 1,2-Liter-TSI-Benzinmotor mit einer Leistung von 86 und 105 PS , einer Höchstgeschwindigkeit von 181 und 192 km/h und einem durchschnittlichen Verbrauch von nur4,9 bis 5,7 Litern auf 100 Kilometern. Die stärkste Variante des Skoda Octavia rollt seit Sommer 2013 aus dem Werk und wird vom VW Golf GTI Motor der siebten Generation befeuert, der 220 PS leistet und den Skoda Octavia 248 km/h schnell macht.


Vorderansicht - schräg
Fast so erfolgreich wie sein engster Verwandter VW Golf.
Seitenansicht

Im Jahr 2015 wird auch eine verschärfte Ausführung als Skoda Octavia RS 230 angeboten, der 230 PS erreicht und 250 km/h schafft. An Dieselmotoren stehen fünf verschiedenen Aggregate zur Verfügung, die zwischen 105 und 184PS (2.0 TDI RS) leisten. Mit einem Facelift im Jahr 2016 wurde der Octavia für die zweite Dekade fit gemacht. Mit verschärfter Front, neuen Leuchteinheiten und verschönerten Innenraum soll der Bestseller auf Kundenfang gehen. Erstmals kommen die Dreizylindermotoren aus dem VW Konzern nun auch im Flaggschiff der Tschechen zum Einsatz. Über ein Facelift im Frühjahr 2017 wurde der Octavia Neuwagen fit für die Zukunft gemacht und soll so bis 2019 produziert werden. Sind Sie auf der Suche nach einer Limousine oder einem Kombi als Gebrauchtwagen ? Bei mobile.de finden Sie ihr neues Auto , zum Beispiel den Skoda Octavia als Kombi oder Limousine zum besonders günstigen Preis!

Der Skoda Octavia I erschien 1996 und ist das erste Modell, das Skoda nach der Übernahme durch VW entwickelt und hergestellt hat. Technisch basiert der rund 4,51 Meter lange Octavia I auf der Plattform des Golf IV. Neben dem standardmäßig verbauten Frontantrieb gibt es auch Modelle mit Allradantrieb. Der Skoda ist in zwei Karosserieversionen auf dem Markt: als fünftürige Schrägheck-Limousine und Kombiversion Combi.

2000 erhielt die Baureihe eine Modellüberarbeitung, 2004 erschien der Nachfolger Octavia II. Allerdings wurde die erste Octavia-Generation in Deutschland unter dem Namen Octavia Tour noch bis 2010 parallel weiter verkauft. Dieses Basis-Modell war günstiger und hatte nur wenige Ausstattungs- und Antriebsoptionen. So blieben dem Sparmodell die sauberen Motoren neuerer Generation leider vorenthalten.

Als Motoren kamen im Octavia I ab 1996 Vierzylinder mit einer Leistung von 60 PS in der Basis (nur Limousine) bis hin zu 180 PS im Sportmodell RS zum Einsatz. Die Diesel reichen von 61 (Saugdiesel SDI) bis 131 PS.

Aufgrund seiner langen Bauzeit finden sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr viele unterschiedliche Ausstattungsvarianten. In der Basis sind lediglich Frontairbags sowie ABS Serie. Es gibt aber auch Modelle mit Seitenairbags sowie teilweise mit dem elektronischen Schleuderschutz ESP – Käufer sollten jedoch nicht erwarten, dass diese Ausstattung in jedem Modell vorhanden ist. Im Euro NCAP-Crashtest erreichte der Octavia 2001 in Basiskonfiguration 25 Punkte und wurde für den Insassenschutz mit vier von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet – ein gutes Ergebnis. Der Test gilt allerdings erst für Modelle ab 2001, da der Seitenaufprallschutz verbessert wurde.

Bei der Qualität gilt der Octavia I als grundsätzlich solide. Bei der Hauptuntersuchung bemängeln die Prüfer in erster Linie defekte Leuchten und ausgeschlagen Hinterachsgummis. Bei älteren Modellen treten häufig marode Auspuffanlagen auf. Besonders die TDI-Motoren neigen im Alter zu Ölverlusten.

Das überwiegend gute Abschneiden bei der Hauptuntersuchung findet sich auch in der ADAC-Pannenstatistik wieder, wo der Octavia I stets im Mittelfeld der Mittelklasse auftaucht und bei der Zuverlässigkeit mit gut abschneidet. Allerdings trüben auch zahlreiche Mängel das Bild, die der Octavia mit dem Technikspender Golf IV teilt. Dazu gehören gerissene Zahnriemen, defekte Luftmengenmesser und Kupplungen sowie Getriebe, die dem Drehmoment des Diesels nicht gewachsen sind.

Antriebsseitig kann man mit dem weit verbreiteten 1,6-Liter-Benziner mit 100 PS (102 PS ab 2000) nicht viel verkehrt machen. Im Alltag kommt der Skoda damit auf einen Verbrauch von etwa 8,0 Liter. Sparsamer und spritziger sind allerdings die 1,9-Liter-TDI-Diesel mit 90 oder 110 PS, der sich mit rund 6,0 Litern zufrieden geben.

Wer einen Diesel in Betracht zieht, sollte auf die grüne Umweltplakette achten. Dazu ist ein nachgerüsteter Dieselpartikelfilter (DPF) oder mindestens eine serienmäßige Euro3/D4-Abgasnorm nötig – das ist bei vielen Modellen nicht der Fall.

Zudem sollten Käufer sorgfältig prüfen, ob bei den Motoren die Intervalle für den Zahnriemenwechsel eingehalten wurden. Wird die Wechselfrist ignoriert, besteht die Gefahr eines Motorschadens.

Der Skoda Octavia II löste 2004 die erste Generation des Octavia ab und wurde bis 2013 produziert. Allerdings wurde die erste Generation in Deutschland unter dem Namen Octavia Tour noch bis 2010 parallel weiter verkauft. Dieses Basis-Modell war günstiger und hatte nur wenige Ausstattungs- und Antriebsoptionen. Technisch basiert der rund 4,57 Meter lange Octavia II auf der Plattform des Golf V. Neben dem standardmäßig verbauten Frontantrieb gibt es auch Modelle mit Allradantrieb. Der Mittelklasse-Skoda ist in zwei Karosserieversionen auf dem Markt: als fünftürige Schrägheck-Limousine und Kombiversion Combi. 2009 erhielt die Baureihe eine Modellüberarbeitung. Seitdem waren gegen Aufpreis unter anderem Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht erhältlich. Das ursprüngliche Modell wurde als neuer Octavia Tour - er basierte bisher auf dem Octavia I - noch weiter produziert.

Als Motoren kommen im Octavia II Vierzylinder mit einer Leistung von 75 PS in der Basis (nur Limousine) bis hin zu 200 PS im Sportmodell RS zum Einsatz. Die Diesel reichen von 105 PS bis 170 PS (TDI RS). Bei der Sicherheitsausstattung sind zwei Frontairbags, Seitenairbags, Gurtkraftbegrenzer sowie das Antiblockiersystem ABS Standard. Aber Achtung: Kopfairbags sowie der elektronische Schleuderschutz ESP kosteten teilweise Aufpreis. Im Euro-NCAP-Crashtest erreichte der Octavia 2004 in Basiskonfiguration 27 Punkte und verfehlte die Maximalbewertung für den Insassenschutz von fünf Sternen nur knapp. Vier Sterne sind ein gutes Ergebnis.

Bei der Qualität gilt der Octavia II als sehr solide. Bei der Hauptuntersuchung bemängeln die Prüfer der Dekra allenfalls defekte Leuchten und überalterte Bremsflüssigkeit. Interessant ist, dass ältere Fahrzeuge den Abstand zum Klassendurchschnitt sogar weiter vergrößern – das spricht für Langzeitqualität.

Das gute Abschneiden bei der Hauptuntersuchung findet sich auch in der ADAC-Pannenstatistik wieder, wo der Octavia II stets im vorderen Feld der Mittelklasse auftaucht und bei der Zuverlässigkeit mit gut bis sehr gut abschneidet.

Antriebsseitig genügt durchaus der weit verbreitete 1,6-Liter-Benziner mit 102 PS. Im Alltag kommt der Skoda damit auf einen Verbrauch von etwa 7,5 bis 8,0 Liter. Sparsamer und spritziger ist der 1,9-Liter-TDI-Diesel mit 105 PS, der sich mit rund 6,0 Litern zufrieden gibt. Auf etwa einen halben Liter Mehrverbrauch kommt der 2,0-Liter-TDI, der mit seinen 140 PS deutlich bessere Fahrleistungen bietet.

Allerdings waren für die TDI-Motoren anfänglich keine Dieselpartikelfilter (DPF) erhältlich. Ab 2007 gab es die Filter als Extra oder serienmäßig. Dank der Abgaseinstufung Euro4 erhalten die in Deutschland ausgelieferten TDI aber die grüne Umweltplakette. Käufer sollten stets prüfen, ob bei den Motoren die Intervalle für den Zahnriemenwechsel eingehalten wurden.